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Bernau: Spielende Kinder in Ladeburg nicht erwünscht?

Leserpost - nachgefragt

Bernau / Ladeburg: Vor fast genau einem Jahr wurde der Kinderspielplatz am Ulmenring im Bernauer Ortsteil Ladeburg seiner Bestimmung übergeben.

Etwa drei Monate wurde zuvor gebaut und die Stadt Bernau investierte etwa 225.000 Euro in die Spielstätte. Einen besonderen Wert legte man hier auf Sicherheit, so wurde der Boden mit einem besonders nachgiebigen Kautschukbelag ausgelegt. 

Seither erfreut sich der Spielplatz großer Beliebtheit. Zumindest bis zum vergangenen Freitag. Gleich drei Kabelbinder an der Eingangstür sorgten dafür, dass dieser nicht mehr betreten werden konnte. Verwundert über die Sperrung zeigte sich unter anderem unserer Leserin Susi, die uns gleich einige Bilder schickte.

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Kurzerhand informierten wir uns noch am Freitagabend über den Grund der Schließung. Ein etwaiges Hinweisschild war leider nicht zu finden. Unsere Nachfrage bei Jens Thaute, „Ortsteilbürgermeister“ Ladeburg und bei Bernaus Bürgermeister André Stahl brachten nur Erstaunen hervor.

Keiner von beiden konnte sich die Sperrung erklären. Auch war eine Anordnung der Stadt Bernau zur Schließung nicht gegeben. Uns stellt sich nun die Frage, wer sperrte diesen Spielplatz ab und vor allem warum? Waren spielende Kinder etwa zu laut oder fühlten sich Anwohner gestört?

Wir wissen es nicht und konnten auch bis zum heutigen Sonntag keinen Grund hierfür finden. Zwischenzeitlich wurden die Kabelbinder von Anwohnern* entfernt.

Immer wieder kommt es vor, dass Spielplätze sich nicht aller erfreuen. So hatten wir unter anderem bereits mehrere Male über den Spielplatz in Friedenstal berichtet. In regelmäßigen Abständen wurde dieser beschmiert, zerstört und zugemüllt. Immer wieder machten ekelige Küchenabfälle, Dreck, undefinierbare Flüssigkeiten, Dachpappe oder sonstiger Müll, der eine Nutzung unmöglich. Beitrag.

Die Stadt Bernau verfügt aktuell über etwa 33 Spiel- und Bolzplätze, 6 Jugendclubs, Kinder- und Jugendfreizeitzentren.

*nachträgliche Korrektur

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