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Hunderte Menschen gegen Rassismus in Biesenthal

Für ein friedliches Miteinander

Biesenthal / Barnim: Hunderte Menschen trafen sich am heutigen Sonntag zu einem gemeinsamen Spaziergang gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in der Naturparkstadt.

Zahlreiche Initiativen, Vereine, Familien, Unternehmen, Stadtverordnete, Bürgermeister Carsten Bruch oder Einzelpersonen machten deutlich, dass rassistische Übergriffe in Biesenthal und anderswo keinen Platz haben sollten und dürfen. Hintergrund der friedlichen Kundgebung, die quer durch die Stadt führte, war ein Übergriff auf einen schwarzen Biesenthaler, der am 1. Oktober beleidigt, mit einer Flasche angegriffen und anschließend geschlagen wurde.

Der Spaziergang begann um 12 Uhr am Mittag mit einigen Worten und Statements vor der Grundschule am Pfefferberg. Im Anschluss zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit bunten Luftballons, selbst gebastelten Schildern und Transparenten quer durch das Stadtzentrum zu all jenen Punkten, an denen Menschen rassistische Anfeindungen erfahren mussten.

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„Es kommt in Biesenthal immer wieder zu rassistischen Übergriffen in Form von Beleidigungen und Bedrohungen.“ erklärt Svea Sobotka, eine der Organisatorinnen des Spaziergangs. „Wir wollen zeigen, dass Opfer rassistischer Gewalt in Biesenthal nicht alleinstehen und dass uns rassistische Übergriffe in unserer Nachbarschaft nicht egal sind.“

“Wir wünschen uns ein buntes und friedliches Biesenthal, in dem sich alle Menschen, egal welcher Hautfarbe, welcher Herkunft, welcher Religion, welchen Geschlechts, welchen Alters, welcher Eigenheiten, Vorlieben oder Besonderheiten auch immer, sicher fühlen können”, heisst es seitens der Veranstalter*innen.

Die Veranstaltung endete dann am Nachmittag auf dem Biesenthaler Marktplatz vor dem Rathaus. Gemeinsam traf man sich hier mit vielleicht etwas wenig Abstand, auf eine warme Suppe, zu Gesprächen und LIVE Musik. Unter Einhaltung der Maskenpflicht sowie unter den wachsamen Augen der Barnimer Polizei, verlief die angemeldete Veranstaltung friedlich, ohne Zwischenfälle oder Gegenkundgebungen.

Initiative für einen Spaziergang gegen Rassismus

Barnim für alle, Willkommensinitiative Biesenthal, Evangelische Kirchengemeinde Biesenthal, Bürgerforum – Lokale Agenda 21 Biesenthal – Barnim, Café MENSCH, Wukania Projektehof, Kultur im Bahnhof e.V. Biesenthal, Bürger*innenasyl Barnim, SOS Rassismus Barnim, Aktionsbündnis Brandenburg „Schöner leben ohne Nazis“, Kontakt- und Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Bernau, Light me Amadeu, Netzwerk für Weltoffenheit Bernau, Kita Wukaninchen e.V. mit Waldkaninchen, Grundschule am Pfefferberg, Freie Naturschule Barnim, SV Biesenthal 90 e.V., Walddrachen – Wohnen mit Kindern in Rüdnitz, Kleiner Wukensee e.V.,

DIE LINKE Stadtfraktion Biesenthal, die Grünen/SPD Stadtfraktion Biesenthal, Bürgermeister der Stadt Biesenthal Carsten Bruch, Die Grünen Ortsverband, SPD Ortsverband, DIE LINKE.Barnim, Schornsteinfeger Nico Büchner, Wukantina, Mitmachlädchen, Steinwerk Anne Schulz, Gasthof „zur alten Eiche“, Stadt-Apotheke, Elektro Ihlow, Beauty Vital, Bruchmann Forst- und Gartencenter, Fliesenhaus Lenz, viele Einzelpersonen und Familien aus Biesenthal und Umgebung.

Rassistische Vorfälle in unserer Region können bei der Initiative SOS Rassismus Barnim mitgeteilt werden: E-Mail: rassismus.barnim@gmail.com – Telefon (mit Anrufbeantworter): 03334/ 3822563

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