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Covid-19 Fälle in Pflegeeinrichtung – KatS Barnim im Einsatz

Katastrophenschutz Landkreis Barnim

Nachrichten aus Deutschland und der Welt 2 x am Tag (Testbetrieb)

Bernau / Barnim: Zu einer Häufung von Covid-19 Fällen kam es in der Nacht vom Freitag auf Samstag in Finow (Eberswalde).

Betroffen war hier eine Pflegeeinrichtung. Wie der Landkreis Barnim informierte, wurden nach gestrigem Stand von den 35 Bewohnerinnen und Bewohnern, 13 Personen entweder positiv getestet oder wiesen bereits Symptome einer Covid-19 Infektion auf.

Kräfte des Barnimer Katastrophenschutzes eilten in dieser pflegerischen Notlage in der Nacht zur Einrichtung und unterstützten bei der Verpflegung der Betroffenen. Dazu zählte insbesondere die unterstützende Gabe von Sauerstoff, eine vollständige Beatmung war jedoch nicht nötig. Der Unterstützungseinsatz dauerte noch weit bis in den gestrigen Samstag an.

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von Ahlen GmbH - Bild kann nicht geladen werden.  

Der Landkreis nahm den Einsatz der letzten Nacht zum Anlass für eine samstäglich kurzfristig einberufene Stabssitzung. Neben dem Austausch zur aktuellen Lage der betroffenen Pflegeeinrichtung wird erneut aktiv an private Pflegeeinrichtungen herangetreten mit der Aufforderung, sich intensiv auf Ausbruchsgeschehen einzustellen und entsprechend intensiv vorzubereiten.

Landrat Kurth: „Die Situation in der letzten Nacht verdeutlicht, wie sensibel und anfällig insbesondere Pflegeeinrichtungen für Ausbrüche von Covid-19 sind.“

Er appelliert darüber hinaus erneut, sich an die Regeln der Eindämmungsverordnung zu halten um die weitere Verbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen.

In aller Regelmäßigkeit werden solche Einsätze, die zum Glück selten sind, geprobt. So zum Beispiel im letzten Jahr in Bernau Waldfrieden. Gleich mehrere Organisationen probten hier den Ernstfall, bzw. eine Massenansammlung von Verletzten. Innerhalb einer Stunde waren Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Polizei, des DRK, der DLRG, der JUH, der Notfallseelsorge, des THW und verschiedener Feuerwehren des Landkreises Barnim am Einsatzort. An der Großübung, die über mehrere Stunden andauerte, waren etwa 200 Einsatzkräfte beteiligt. Beitrag.

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