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Redaktion Bernau LIVE

Garten-Sprengverbot in Wandlitz und durstige Bäume in Bernau

Sommer in Bernau und Barnim

Bernau (Barnim): Auch wenn der Sommer am heutigen Donnerstag mit „nur“ 25 Grad eine kleine Pause einlegt, so bleibt es weiterhin viel zu trocken und bereits zum Sonntag erwarten wir wieder bis zu 38 Grad.

Mit knapp 40 Grad war der gestrige Mittwoch einer der heissesten Tage in Bernau und Drumherum.

Leider hält sich der Regen bisher ziemlich zurück und des einen Freud ist des anderen Leid. So sind die Strand- und Freibäder Mega voll und die Betreiber dürften sich freuen, Bauern stöhnen hingegen über zu trockene Felder und Grundstücksbesitzer müssen ihren Rasen mit viel Wasser versorgen.

Sorge hat momentan auch der Niederbarnimer Wasser- und Abwasserzweckverband, welcher sich um die Gemeinden Wandlitz und Mühlenbecker Land sowie die Stadt Oranienburg kümmert.

In einer erlassenen Allgemeinverfügung vom 26. Juni 2019 untersagt der Verband ab sofort die Entnahme von Wasser aus der öffentlich zentralen Trinkwasserversorgungsanlage des NWA zum Zwecke der Bewässerung oder Beregnung von Grundstücken.

Das Entnahmeverbot gilt täglich für die Zeit von 07-21 Uhr. Betroffen sind die Gemeinden Wandlitz, Basdorf, Stolzenhagen, Stadt Oranienburg, Wensickendorf, Schmachtenhagen sowie die Gemeinde Mühlenbecker Land – im Ortsteil Zühlsdorf.

Weiterhin heisst es, dass die Einhaltung der Verfügung überwacht- und Verstöße mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld geahndet werden können.

Als Grund für die Sofortverfügung nannte der Verband zu wenig Regenwasser infolgedessen der Verbrauch von Trinkwasser unverhältnismäßig hoch sei. Hierbei werden die technischen Verteilungssysteme höher als sonst belastet, was zu einem Unterdruck des Regelversorgungsdrucks führen kann. Mit der Anordnung soll verhindert werden, dass es u. U. zu einem Netzausfall in der Trinkwasserversorgung kommt.

Hier dir Verfügung zum Nachlesen

Bernau: Mit einem Wassereimer pro Tag die Straßenbäume unterstützen

Foto: Bernau LIVE

Zeitgleich bitte die Stadt Bernau alle Bewohnerinnen und Bewohner sich ein Stück weit um das gießen von Straßenbäumen zu kümmern.

In einer Mitteilung der Stadt heisst es hierzu:

Die anhaltende Trockenheit setzt nicht nur Menschen und Tieren zu, sondern auch den Straßenbäumen. Damit die Stadt weiterhin schön grün bleibt, können auch die Bernauerinnen und Bernauer unterstützend tätig werden.

„Ein großer Wassereimer pro Tag kann schon etwas bewirken. Ideal ist es, vor allem die jüngeren Bäume am frühen Morgen zu gießen. Draußen ist es dann noch ziemlich kühl, so verdunstet kaum Gießwasser und das Erdreich kann das Wasser gut aufnehmen. So sind die Bäume tagsüber ausreichend mit Wasser versorgt“, informiert Marco Brandt vom Grünflächenamt.

Wer also einen jüngeren Baum in seinem Garten oder an der Straße vor seinem Haus stehen hat, kann selbst einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass Bernau eine Stadt im Grünen bleibt.

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