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Spendenkonto für getötete Feuerwehr-Kameraden auf der A2

Freiwilligen Feuerwehr Kloster Lehnin

Potsdam (Bernau): Der Landesfeuerwehrverband Brandenburg e.V. hat ein Spendenkonto eingerichtet, um die Familien der beiden im Einsatz auf der Autobahn A 2 getöteten Feuerwehrleute zu unterstützen.

Innenminister Karl-Heinz Schröter: „Es gibt eine große Solidarität der Menschen in Brandenburg mit den betroffenen Familien. Ich danke allen, die auf diese Weise einen Beitrag leisten wollen, um zu helfen und ihr Mitgefühl auszudrücken.“

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Werner-Siegwart Schippel, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes: „Wir wollen helfen. Ich unterstütze sehr, dass viele Menschen etwas spenden wollen. Die große Anteilnahme vieler Menschen tut gut und wir können als Verband die Hinterbliebenen konkret unterstützen.“

Das Spendenkonto ist angesiedelt beim Landesfeuerwehrverband Brandenburg e.V.

Bank: VR Bank Lausitz eG
IBAN: DE17 1806 2678 0001 1211 20
BIC: GENODEF1FWA

Bitte bei Spenden angeben „Einsatz auf der A2“

Der Unfall ereignete sich in der Nacht zu Dienstag gegen 2.15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Brandenburg und Netzen auf der A 2 in Fahrtrichtung Berlin. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr gegen 2.15 Uhr ein Kleintransporter auf den vor ihm fahrenden Sattelzug auf. In Folge des Aufpralls wurde der Fahrer des Kleintransporters in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen.

Während der Unfallaufnahme streifte ein LKW einen Funkstreifenwagen und fuhr anschließend auf ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr auf, welches in Folge auf die Seite kippte und die zwei Kameraden der Feuerwehr unter sich begrub. Noch an der Unfallstelle verstarben die beiden 23- und 38-jährigen ehrenamtlichen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kloster Lehnin.

Info via Ministerium des Innern und für Kommunales Brandenburg

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John
Gast
Mein herzliches Beileid an die Hinterbliebenen. Es ist unbeschreiblich schade, dass Menschen von uns gehen, die ehrenamtlich ihr Leben für uns riskiert haben. Auch sehr schade finde ich, dass für die Hinterbliebenen ein Spendenaufruf gestartet werden muss und die Kameraden offenbar nicht anderweitig durch den Staat abgesichert sind, sondern die Hinterbliebenen auf unser Wohlwollen angewiesen sind. Das sollte so nicht sein! Wer sich derart für die Gemeinschaft einsetzt, sollte auch automatisch von der Gemeinschaft unterstützt werden. So ein Verlust lässt sich zwar ohnehin nicht durch Geld aufwiegen, aber verdammt nochmal, in so einer Situation sollte es das letzte sein, dass… Weiterlesen »
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