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Lok Bernau feiert historischen Heimsieg gegen Pinneberg

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Der SSV Lok Bernau begeisterte am Samstagabend mit einem überdeutlichen 106:57 (58:26) gegen Aufsteiger BG Halstenbek/Pinneberg.

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Die Gäste aus Holstein waren gegen die dominante Mannschaftsleistung der Hussitenstädter chancenlos. Schon am nächsten Wochenende kommt mit dem VfL Stade einer der Ligafavoriten der 1. Regionalliga Nord nach Bernau.

Der SSV machte von der ersten Sekunde hochkonzentriert deutlich, dass an diesem Abend vor eigenem Publikum nichts anbrennen sollte. 420 Zuschauer in der Halle erlebten ein historisches Spiel, in dem die Korbjäger von Lok-Headcoach René Schilling mit Spielfreude, konsequenter Verteidigung und effektiver Punkteausbeute begeisterten.

Ein solch deutliches Ergebnis in einem Ligapflichtspiel mit so gut wie 50 Punkten Differenz hat es in mehr als zehn Jahren nicht mehr gegeben. Die Gästemannschaft aus Pinneberg musste verletzungsbedingt auf ihren kanadischen Leistungsträger Eric Kibi verzichten. Bei den Bernauern war Centerspieler Zintis Plivda durch eine Trainingsverletzung ebenfalls nicht einsetzbar. Dafür gab aber Kapitän Dominique Klein nach überstandener Fersenverletzung sein Saisondebüt im Lok-Dress.

Schon in der 8. Spielminute hatte Gastgeber Lok Bernau einen 20-Punkte-Vorsprung herausgespielt (25:5). Dabei fand Aufsteiger Pinneberg kein Mittel gegen die variable Offensive der Barnimer. Entweder fanden die Lok-Spieler den freien Schützen an der Dreierlinie oder sie suchten erfolgreich den direkten Weg zum Korb. Auch eine Auszeit von Gästetrainer Zoran Krezic brachte keinen Bruch im Bernauer Spiel. Sowohl neben dem Feld, als auch auf dem Feld konnte der holsteinische Spielertrainer kein Erfolgsrezept für seine Mannschaft finden.

Sein Gegenüber René Schilling konnte früh munter durch wechseln und immer wieder mit frischen Kräften das sehr schnelle Tempo der Partie hoch halten. Es war eine Vorführung mannschaftlicher Geschlossenheit. Großen Anteil am Erfolg hatte Friedrich Lotze, der durch den Ausfall von Plivda viel Verantwortung übernehmen musste und sein wohl bestes Spiel bisher ablieferte. 16 Punkte, 8 Rebounds und eine ausgezeichnete Quote von 71 Prozent aus dem Feld brachten dem Berliner nach dem Spiel ein extra Lob. Lotze war am Samstag effektivster Lok-Spieler.

Schon 3:20min vor der Schlusssirene netzte Viktor per Dreier ein und knackte die 100 Punktemarke. Lotze sorgte im Anschluss mit Bonuswurf für die höchste Führung des Spiels – 54 Punkte (103:49, 38. Minute). Überhaupt glänzte die Lok besonders mit einer sehr guten Quote aus der Distanz. 14mal trafen die Barnimer insgesamt aus dem Dreipunktebereich. Stehende Ovationen begleiteten die Spieler während der letzten Minuten von den Zuschauerrängen, die jubelnd fast die Schlusssirene übertönten. Nach einem konsequent konzentrierten Spiel siegt die Lok am Ende 106:57.

Headcoach René Schilling zeigte sich von der Deutlichkeit überrascht. „Das war schon wirklich sehr, sehr gut“, freute er sich überglücklich. „Wir haben bis zum Ende um jeden Ball gekämpft. Es gab auch keinen Einbruch, wie in den letzten Spielen. Wir haben selbstbewusst aufgespielt und haben uns selbst belohnt“. Am kommenden Samstag steht bereits das nächste Heimspiel auf dem Programm.

Mit dem VfL Stade wird dann ein ganz anderes Kaliber auf dem Feld stehen. Die Niedersachsen gehören zum engen Favoritenkreis um die Tabellenspitze der Regionalliga. Auf die Bernauer wartet also das erste echte Spitzenspiel der laufenden Saison. Die Partie beginnt am Samstag um 19.00 Uhr in der Sporthalle Heinersdorfer Straße.

Viertelstände: 29:12, 58:26, 78:41, 106:57
SSV Lok Bernau: Emmanuel Wilson (17 Punkte), Friedrich Lotze (16), Jonas Schmidt (14), Viktor Mier (13), Benito Barreras (11), Nico Kaml (9), Yassin Mahfouz (7), Marcus Dathe (6), Philipp Liewehr (6), Guenin Noufena (5), Dominique Klein (2)

Foto: Ricardo Steinicke

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