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LOK BERNAU bezwang Tabellenführer Iserlohn nach Verlängerung

Dritter Sieg in Serie

Bernau (Barnim): Der SSV LOK BERNAU holt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB den dritten Sieg in Serie.

Am Samstag gewannen die Bernauer gegen Tabellenführer Iserlohn Kangaroos in einem hart umkämpften Heimspiel vor 500 Zuschauern nach Verlängerung 85:82 (44:42, 76:76). Lorenz Brenneke (21 Punkte, 8 Rebounds) und Kresimir Nikic (20 Punkte, 7 Rebounds) führten dabei die Statistik der Bernauer an.

Wie schon in der Vorwoche beim Auswärtssieg bei den Itzehoe Eagles traten die LOK-Basketballer am Samstag nur zu Acht an. Die anhaltenden Verletzungssorgen bei Kooperationspartner ALBA BERLIN schlagen auch im Bernauer ProB-Team durch. Während Neuzugang Quadir Welton gegen Iserlohn seinen Einstand auf dem Feld gab, waren mit Jonas Mattisseck und Bennet Hundt gleich zwei Youngster bei ALBA BERLIN in der BBL im Einsatz.

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Dennoch stemmten sich die Bernauer von Beginn an in die Herkulesaufgabe gegen den Tabellenführer aus Iserlohn. LOK-Coach René Schilling schickte Nicolai Simon, Robert Kulawick, Malte Delow, Lorenz Brenneke und Kresimir Nikic zu Beginn auf das Feld. Die Partie nahm zunächst schnell Fahrt auf. Nikic und Brenneke punkteten am Brett für LOK. Der ehemalige Bundesliga-Profi Malte Schwarz erzielte für Iserlohn den ersten Dreier. Anschließend entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit wenig Zählbarem auf beiden Seiten, ehe sich die Gäste nach einem Dreier von Nikita Khartchenkov kurz vor der ersten Viertelpause absetzten (13:21, 9. Minute).

Nach Punkten von Malte Delow und starkem Einsatz von in der Defensive verkürzte Bernau mit einem Dreier von Konstantin Kovalev auf 19:21. Iserlohn behielt im zweiten Viertel die Nase vorn, konnte sich aber nicht absetzen. Kresimir Nikic drehte auf Bernauer Seite auf und sorgte zunächst für den Ausgleich (30:30, 16. Minute). Zusammen mit Lorenz Brenneke punktete er dann sogar zur knappen 44:42 Halbzeitführung.

Iserlohn kam besser aus der Pause und übernahm wieder das Ruder im Spiel. Bernau haderte in dieser Phase in der Offensive mit viel Wurfpech. Nach fünf Zählern in Folge durch Malte Schwarz (15 Punkte) wuchs der Rückstand zwischenzeitlich sogar in den zweistelligen Bereich (51:64, 28. Minute). Punkte von Malte Delow, Quinten Post und Konstantin Kovalev brachten die LOK zum Schlussviertel aber wieder auf 58:64 heran. Bernau blieb im vierten Viertel auf Tuchfühlung zum Tabellenführer, der drei Minuten vor Schluss durch Gabriel de Oliveira (24 Punkte) mit 66:74 führte.

Lautstark angetrieben von den gut 500 Fans in der Erich-Wünsch-Halle packten die Bernauer in Defensive noch einmal zu. Und auch offensiv kamen die Hausherren noch einmal ins Rollen. Lorenz Brenneke per Freiwurf und Robert Kulawick mit Dreier und Korbleger verkürzten den Rückstand auf zwei Punkte (72:74, 40. Minute). Nicolai Simon bewies Nervenstärke als er eine Sekunde vor Ende an der Freiwurflinie den 76:76 Ausgleich erzielte und das Spiel in die Verlängerung brachte.

Lorenz Brenneke sorgte mit sechs Punkten in der Verlängerung für die Entscheidung. Nicolai Simon setzte am Ende den Schlusspunkt zum 85:83 gegen die Iserlohn Kangaroos. Mit großem Kampfgeist sicherten sich die Bernauer damit den vierten Saisonsieg und weisen nach acht Spielen eine ausgeglichene Bilanz aus.

LOK-Coach René Schilling: „Es war das erwartet schwere Spiel gegen eine starke Iserlohner Mannschaft. Wir haben bis zum Schluss an unsere Chance geglaubt und gekämpft. Wir wollten diesen Sieg unbedingt. Ich denke, dass das den Ausschlag gegeben hat. Großes Lob an meine Mannschaft für diese Leistung.“

Am nächsten Wochenende spielt der SSV LOK BERNAU auswärts gegen die Dresden Titans. Das Spiel in der sächsischen Landeshauptstadt beginnt am Sonntag um 16.00 Uhr in der Margon Arena (Bodenbacher Straße 154, 01277 Dresden).

Viertelstände: 19:21, 44:42, 58:64, 76:76, 85:82 n.V.

Punkteverteilung: Lorenz Brenneke (21 Punkte, 8 Rebounds), Kresimir Nikic (20 Punkte, 7 Rebounds), Quadir Welton (10 Punkte), Nicolai Simon (8 Punkte, 6 Rebounds, 8 Assists), Malte Delow (8 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists), Konstantin Kovalev (8 Punkte), Robert Kulawick (7 Punkte, 6 Assists), Quinten Post (3 Punkte)

Redaktion: Ricardo Steinicke

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