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Redaktion Bernau LIVE

„GridEye-Zelle“ sorgt am Bhf. Zepernick für intelligente Stromüberwachung

Kleiner Kasten mit großem Nutzen

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Zepernick (Panketal): Vermutlich macht sich kaum jemand Gedanken darüber, was in einem schnöden und grauen Stromkasten am Straßenrand stecken könnte.

Wir auch nicht. Insofern war es dann doch relativ interessant, dass am Bahnhof Zepernick ein Stromkasten steht, welcher auf z.B. im Minutentakt Daten via Mobilfunk an eine Cloud versendet und Echtzeitdaten über Stromverbrauch, Auslastung oder sofort etwaige Stromausfälle meldet.

Mehr wissen die Fachleute der E.DIS zu berichten:

Zunehmender Einsatz von Stromspeicherlösungen auch in Haushalten, mehr und mehr Elektro-Fahrzeuge, Grünstromeinspeisungen ins öffentliche Stromnetz im Bereich Niederspannung – die Anforderungen an den modernen und zuverlässigen Stromnetzbetrieb steigen von Jahr zu Jahr rasant an. Mit ihren innovativen und digitalen Projekten gehört E.DIS zur Spitzengruppe der Stromnetzbetreiber in Deutschland, die derartige Projekte schon heute in ihrem Netz realisieren, so auch in Panketal.

So ist in der E.DIS-Trafostation Zepernick Bahnhof eine sogenannte „GridEye-Zelle“ des Schweizer Unternehmens DEPsys SA im Dauereinsatz. Das Herstellen der Beobachtbarkeit des Niederspannungs-Netzes ist ein wesentlicher Gesichtspunkt auf dem Weg zum intelligenten Netz. Hierzu wurden bei E.DIS mehrere Projekte initiiert, mit denen unterschiedliche Messtechniken im Niederspannungsnetz untersucht werden.

Mit dem System werden die Ströme und Spannungen auf der Niederspannungsseite des Transformators, die Ströme der Niederspannungsabzweige und die Temperatur innerhalb der Station aufgenommen. Die gemessenen Daten werden im 10-Minuten-Takt mittels geschützter Mobilfunkübertragung an eine Cloud übermittelt. Diese Daten werden dann genutzt, um zum Beispiel die laufende Belastung der Trafostation genau zu ermitteln und auf diese Weise sehr präzise die Wartungsintervalle oder auch den kompletten Ersatz der Trafostation voraus zu berechnen.

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Auch ein möglicher Ausfall der Station und ein dadurch eintretender lokaler Stromausfall soll sofort in Echtzeit an die E.DIS-Bereitschaftskräfte übermittelt werden, was zu einer spürbaren Verkürzung möglicher Ausfallzeiten führt. Außerdem kann beispielsweise die Datenanalyse für die Netzplanung bei der Bewertung von Niederspannungsnetzen auf Basis von tatsächlichen Messwerten erfolgen, was u. a. den Anschluss von weiteren Grünstrom-Einspeisern spürbar erleichtert und beschleunigt.

Die E.DIS AG mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH ist einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von 35.500 Quadratkilometern ein 79.000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs auf einer Fläche von 9.770 Quadratkilometern ein ca. 4.700 km langes Gasleitungsnetz.

 

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