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Redaktion Bernau LIVE

Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus – Auftakt in Bernau

Projekt "Gelber Stern"

           +++ Aktuelle Kurzmeldungen +++
07:30 Uhr: Unfall zwischen Lindenberg und Malchow – beidseitig gesperrt
Bernau: Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt – Weihnachtsmarkt vom 12.-15. Dezember
Verkehr: Sperrung Teilstück der B 109 und Sperrung der AS Schönerlinder Straße
Verkehr: Vollsperrung der K 6005 von Rüdnitz nach Lobetal
Wetter am Freitag: Anfangs sonnig, zum späten Nachmittag (Schnee) Regen bei bis zu 5 Grad

Bernau (Barnim): Am gestrigen Sonntagnachmittag lud die Jüdische Gemeinde des Landkreises Barnim e.V. in die Stadthalle am Steintor nach Bernau ein.

Anlass hierfür war der Auftakt zu den Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus, die noch bis zum 15. Dezember andauern, knapp 30 Veranstaltungen beinhalten und vom Zentrum gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit des Land Brandenburg unterstützt werden.

Diana Sandler Antisemitismusbeauftragte Landesverband der Jüdischen Gemeinden Land Brandenburg K.d.ö.R. und Peter Schüler Leiter Fachstelle Antisemitismus bei Moses Mendelssohn Zentrum eröffneten die Auftaktveranstaltung. Die Moderation übernahm Peter Vida- Landtagsabgeordneter im Landtag Brandenburg, Vorsitzender der Bernauer Stadtverordnetenversammlung in Bernau und Vorsitzender der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim.

Unter den Gästen waren, neben Diana Sandler als Vorsitzende der Jüdische Gemeinde Landkreis Barnim, auch Dr. Sylvia Setzkorn als Integrationsbeauftragte des Landkreis Barnim. In ihrer Ansprache übermittelte sie Grüße des Landrates und wies darauf hin, dass ein friedliches Miteinander aller Menschen und Religionen unabdingbar wären. Hierzu müssen wir u.a. lernen die Sichtweisen Anderer zu respektieren und aktiv gegen Antisemitismus kämpfen.

Um hier erfolgreich zu sein benötigt es u.a. Aufklärung, gemeinsames Kennenlernen, Bildung, Konfliktmanagement oder mehr Toleranz. Man sollte das “verschieden sein” respektieren und als ein Geschenk in der Gesellschaft sehen, denn es macht das Leben bunter, so Dr. Sylvia Setzkorn.

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Ferner begrüßten Vida und Setzkorn die Aktionswochen als wichtigen Beitrag für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen.

Der Auftakt wurde anlässlich des 81. Jahrestages der Reichspogromnacht und des Gedenkens an die Schrecken gewählt, aber im Hinblick auf den jüdischen Sabbat auf Sonntag verlegt. An ihn schließen zahlreiche Veranstaltungen des Zentrums gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit an.

Weitere Informationen

Weitere Grußworte zur Veranstaltung von:

  • Frau Dr. Sylvia Setzkorn Beauftragte für Gleichstellung, Migration und Integration
  • Herr Bernd C. Schuhmann​ ​Vertreter der Kath. Herz Jesu-Gemeinde​ Bernau
  • Frau Eva Maria Rebs Vertreterin der Evangelischen Kirche, AWO Kreisverband Bernau e.V. und das Bernauer Netzwerk für Weltoffenheit
  • Herr Wilfried Schindler Vorsitzender und Pastor der Christlich- missionarische Gemeinschaft e.V.
  • Herr Magomed Turaew Vorsitzender des Ältestenrates der Tschetschenen in Deutschland und Mitglied des Vorstandes des Ältestenrates der Tschetschenen in Europa
  • Herr Khusen Serbiev Vorsitzender der Tschetschenischen Diaspora “Weinach” Land Brandenburg
  • Frau Bella Asmaeva Vorsitzende Tschetschenische Fraueninitiative
  • Frau Tatyana Baryschnikowa Vertreterin des Bundesverbandes der Russischsprachigen Eltern e.V.
  • Herr Vasily Triger Mitglied des Vorstandes des Dachverbandes der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst)
  • Herr Michael Sandler Vertreter JUMU Deutschland gGmbH

 

 

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