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Bernau soll Schulcampus am Rollberg für 30 Mio. Euro erhalten

Stadtverordnete stimmen Campus am Rollberg zu

Bernau (Barnim): Am vergangenen Donnerstag tagte die Stadtverordnetenversammlung in der Stadthalle am Steintor.

Eines der vielen Themen der vollgepackten Tagesordnung war die öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Übertragung der Schulträgerschaft der Oberschule am Rollberg an den Landkreis Barnim. Bereits zuvor hat die Stadt Bernau bei Berlin gegenüber dem Landkreis Barnim die Absicht erklärt, die Trägerschaft der Oberschule am Rollberg auf den Landkreis Barnim zu übertragen.

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Die Schulkonferenz der Oberschule am Rollberg hatte in ihrer Sitzung am 16.11.2017 der Schulübertragung bereits zugestimmt.

Was erst einmal durchaus positiv klingt, wurde am vergangenen Donnerstag gut zwei Stunden lang heiss diskutiert. Hauptproblem der “Gegner” war unter anderem die Errichtung der Mehrzweckhalle am Ladeburger Dreieck. An den Bau wäre der Vertrag mit dem Landkreis gekoppelt, denn hier soll unter anderem der Sportunterricht stattfinden.

So gab es u. a. erheblichen Diskussionsbedarf zur Vertragsgestaltung zwischen der Stadt Bernau und dem Landkreis. Ferner machten sich einige Stadtverordnete Sorgen um den möglichen Verkehr bei Veranstaltungen, die Nähe zum Krankenhaus oder um zu wenig Parkplätze.

Letztendlich stimmten die meisten Stadtverordneten dem Antrag zu und so ist der Weg für den Neubau eines Schulcampus seitens der Stadt Bernau frei. In dieser Woche soll der Kreistag grünes Licht geben.

Gern hätten wir Euch die Aufzeichnung der SVV verlinkt. Leider ist das Video jedoch zur Zeit noch nicht verfügbar: https://www.bernau-bei-berlin.de/de/buergerportal/rathaus/live/archiv/2018/artikel-stadtverordnetenversammlung_vom_8_maerz_2018_1.html

Alles zum Nachlesen findet Ihr hier.

Die Stadt Bernau begrüßte die Entscheidung der Stadtverordneten und gab hierzu folgende Mitteilung am Freitag heraus:

“An der Oberschule am Rollberg soll bald ein millionenschwerer Schulcampus entstehen. In der gestrigen Sitzung stimmten die Stadtverordneten mehrheitlich für den von der Verwaltung ausgehandelten Vertrag mit dem Landkreis.

Mit der Entscheidung hat Bernau den Weg freigemacht für den Neubau einer Grundschule und den Bau einer vierzügigen Oberschule. Der Landkreis sichert zu, den Schulstandort in Bernau zu stärken und 30 Millionen Euro in dieses Bauvorhaben zu investieren. Dies bedeutet nicht nur moderne und bessere Lernbedingungen, sondern auch eine deutliche Erhöhung der Kapazität.

Bürgermeister André Stahl dazu:

„Ich bin froh, dass uns eine Vereinbarung mit dem Landkreis geglückt ist, in der dieser sich verpflichtet, 30 Millionen in den Schulstandort am Rollberg zu investieren. Ich danke den Bernauer Stadtverordneten, dass sie dieses Verhandlungsergebnis mittragen. Nun hoffe ich, dass der Kreistag in der nächsten Woche ebenfalls grünes Licht gibt.“

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