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Bernau: Lobetaler Kitakinder pflanzten Martin-Luther-Apfelbaum

Der 2. Lutherbaum in Lobetal

Bernau (Lobetal): Im Oktober informierten wir Euch darüber, dass die Barnimer Baumschulen Biesenthal, die zu den Hoffnungstaler Werkstätten gehören, eigens für das diesjährige Lutherjahr, spezielle Apfelbäume züchteten.

Nun hat ein Lutherbäumchen seinen Platz auf dem Gelände der Kita “Sonnenschein” in Lobetal gefunden. Ein Zweiter steht neben der Alten Schmiede in Lobetal.

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Anbei eine Mitteilung der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal:

Große und kleine Spaten sowie viele fleißige Hände waren am Werk, als am 13. November im Garten der Lobetaler Kita „Sonnenschein“ ein Martin-Luther-Apfelbaum eingepflanzt wurde. Er ist einer von 95 Bäumen, die von den Barnimer Baumschulen Biesenthal anlässlich des Reformationsjubiläums aus einer alten Sorte, dem Edelborsdorfer Apfel, gezüchtet wurden.

Der Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Martin Wulff, erinnerte an den symbolträchtigen Satz, den Martin Luther vor 500 Jahren geprägt haben soll: “Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.” Dies sei eine tolle Aussage, die Zutrauen zum Bestand der Welt zum Ausdruck bringe, dazu, dass wir auch in Zukunft zu essen haben werden. “Für euch aber ist wichtig, dass dieser Baum schon in wenigen Jahren Früchte tragen wird, die ihr roh essen, aber auch zu leckerem Mus oder im Kuchen verarbeiten könnt.”

Und Kitaleiterin Marlen Schimmelpfennig wünschte sich: “An den Blättern und Knospen werden wir erkennen, dass es unserem neuen Bäumchen gut geht. Wir wollen gemeinsam darauf achten, dass es groß und stark wird und so wie ihr Kleinen gut gedeiht.”

Das Kitabäumchen ist bereits der zweite Lutherapfel, der jetzt in Lobetal heranwächst: Am 31. Oktober, am Reformationstag, war neben der Alten Schmiede ein Lutherbäumchen gepflanzt worden, das die Stadt Bernau, Ortsteil Lobetal, erworben hatte.

Die 95 Apfelbäume der limitierten Erstauflage gingen Ende Oktober auf die Reise an Orte zwischen Schwarzwald und Oslo und werden künftig an ganz unterschiedlichen Standorten als Botschafter ein starkes Zeichen der Hoffnung, der Gemeinschaft, des Muts und des Vertrauens setzen.

Die Barnimer Baumschulen Biesenthal sind ein Betriebszweig der Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH. Hier arbeiten unter der Leitung von Andreas Pachali 10 Fachkräfte Hand in Hand mit 40 Menschen, die eine geistige oder psychische Behinderung mitbringen. Gemeinsam kultivieren sie Sträucher, Alleebäume und Nadelgehölzer sowie eine große Zahl alter Obstsorten.

Auf dem Foto zusehen: Ralf Klinghammer, Bereichsleiter Suchthilfe/Kinder und Jugendhilfe (l.), Martin Wulff (M.) und Marlen Schimmelpfennig (r.) sowie Mitarbeitende der Baumschulen.

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