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Ausbau Katastrophenschutz: Bernau erhält drei mobile Funkstationen

Stadtinformation

Bernau / Barnim: Um die Krisenvorsorge in der Region weiter zu stärken, hat der Landkreis Barnim die technische Ausstattung der Stadt Bernau erweitert.

Landrat Daniel Kurth und der stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Eckert übergaben am Montagnachmittag drei neue Funkkoffer an Bürgermeister André Stahl und den stellvertretenden Wehrführer Ronny Lendzian.

Strategische Kommunikation unter dem Codenamen „KATrin“

Die mobile Funktechnik ist essenziell für die Koordination im Ernstfall. In Brandenburg erfolgt die Kommunikation der Rettungskräfte über den digitalen BOS-Funk (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben). Dieses System arbeitet autark von kommerziellen Netzbetreibern, ist abhörsicher und bei einem Stromausfall für mindestens 72 Stunden voll funktionsfähig.

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Die Namensgebung der Koffer folgt einer landesweiten Systematik im Katastrophenschutz:

  • Landesebene: Funkrufname „KATer“
  • Kreisebene: Funkrufname „KATharina“
  • Kommunale Ebene: Funkrufname „KATrin“ (entsprechend heißen die Bernauer Geräte KATrin Bernau 1, 2 und 3)

Vernetzung der Katastrophenschutz-Leuchttürme

Die Neuanschaffung ist Teil eines stufenweisen Ausbaus der Sicherheitsinfrastruktur. Bernau hat bereits sogenannte Katastrophenschutz-Leuchttürme eingerichtet – zentrale Anlaufstellen, die bei flächendeckenden Notlagen (z. B. einem Blackout) die Information und Versorgung der Bevölkerung sicherstellen.

„Bernau ist vorbildlich ausgestattet. Mit dieser Technik ist die Kommunikation zwischen den Leuchttürmen nun dauerhaft gesichert“, betonte Landrat Daniel Kurth bei der Übergabe. Bürgermeister André Stahl ergänzte, dass man sich Schritt für Schritt auf mögliche Ernstfallszenarien vorbereite, um im Krisenfall handlungsfähig zu bleiben.

Einsatzbereitschaft und Sicherheit

Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr sind bereits im Umgang mit der neuen Technik geschult. Ronny Lendzian wies zudem auf die Sicherheitsvorkehrungen hin: Die Koffer und die zugehörigen Sicherheitsschlüssel werden strikt getrennt voneinander verwahrt. Im Falle eines Totalausfalls des Telefonnetzes bilden diese Funkstationen das Rückgrat für den Informationsfluss zwischen den Einsatzkräften und den Anlaufstellen im Stadtgebiet.

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Die Katastrophenschutz-Leuchttürme in Bernau

Diese Standorte dienen den Bürgern im Krisenfall als primäre Informations- und Hilfspunkte:

  • Erich-Wünsch-Halle
  • Sparkassen-Arena
  • Ortsteilzentrum Schönow

Zusätzlich werden in allen weiteren Ortsteilen kleinere Anlaufstellen vorgehalten, um eine flächendeckende Erreichbarkeit zu gewährleisten, so die Stadt Bernau.

 

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