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Flüchtlinge aus der Ukraine: Hinweise zu Hilfsmöglichkeiten – Beitrag
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Lobetal: Früh übt sich … – Altenpflegeschüler übernehmen Verantwortung für Wohnbereiche im Seniorenheim –

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Im Rahmen des Projekts „Verantwortung tragen“ übernahmen 28 Schüler des 3. Ausbildungsjahres für 14 Tage zwei Wohnbereiche im Lobetaler Haus „Esther“ in Eigenregie. Bereits zum vierten Mal führt die Altenpflegeschule des Diakonischen Bildungszentrums Lobetal dieses Projekt im „Seniorenwohnparks am Kirschberg“ durch.
Schon im November letzten Jahres begannen die Vorbereitungen mit einem Bewerbungstraining: Die Schülerinnen und Schüler mussten sich auf die eigens für das Projekt ausgeschriebenen Stellen bewerben.
In einer Vorbereitungswoche machten sich alle Schülerinnen und Schüler mit dem Haus und seinen Bewohnern sowie den anstehenden Aufgaben vertraut. Die Arbeiten umfassten das gesamte Spektrum der im Dienst notwendigen Tätigkeiten, wie z.B. die grundpflegerische Versorgung, das Reichen von Essen und Trinken, und natürlich auch die Behandlungspflege. Dabei wurden Blutzucker-, Blutdruck- und Pulskontrollen durchgeführt, Verbandwechsel vorgenommen, Medikamente, auch in Form von Injektionen verabreicht, Kompressionstrümpfe und –verbände angelegt.
Aber nicht nur die Behandlungspflege, sondern auch die Kommunikation mit anderen Berufsgruppen konnte noch einmal trainiert werden. Gespräche mit den behandelnden Ärzten, Ergotherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten, Apothekern und dem Krankentransportdienst mussten gemeistert werden. Besonderes Augenmerk galt der Zusammenarbeit mit den Angehörigen.
Auch die soziale Betreuung wurde von den Schülerinnen und Schülern selbstständig gemeistert. Verschiedene Angebote, wie Singen, Sport/Gymnastik, Basteln/Malen, Kochen/Backen, Gesellschaftsspiele(Rommé, Mensch ärgere Dich nicht, Schach usw.) wurden von den Bewohnerinnen und Bewohnern mit Freude angenommen.
Alle diese Tätigkeiten mussten zuvor personell und inhaltlich von den Schülern geplant werden. Dabei erwies sich die Dienstplangestaltung einschließlich der notwendigen Änderungen aufgrund von Krankheit als eine wirkliche Herausforderung.
Begleitet durch Fachkräfte konnten die Schülerinnen und Schüler ihre bisher erworbenen Kompetenzen in die Praxis umsetzen und im Hinblick auf die anstehende Abschlussprüfung im Sommer überprüfen und trainieren.
Dieses Projekt war für die Absolventen ein Ausblick auf die Zeit nach den Prüfungen zum/zur examinierten Altenpfleger/in, wenn es gilt, als Fachkraft Verantwortung zu übernehmen.
Wer sich für diesen spannenden Beruf interessiert, ist herzlich eingeladen, sich über die Ausbildung in der Altenpflegeschule zu informieren.
Ansprechpartnerin:
Angelika Schröder, Leiterin Altenpflegeschule Lobetal, Tel. 033 38 – 66 651.
Foto: Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

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