
Bernau / Barnim: Der Rohbau der neuen Halle für den Tafel e.V. Bernau ist fertig. Bürgermeister André Stahl überzeugte sich am Donnerstagnachmittag, 8. September 2022, an der Oranienburger Straße 46 persönlich vom Stand der Bauarbeiten.
„Es liegt mir sehr am Herzen, dass das neue Gebäude für die Bernauer Tafel zügig fertiggestellt wird, damit der Verein seine wertvolle Arbeit angemessen fortsetzen kann“, sagte das Stadtoberhaupt beim Vor-Ort-Termin. Die Tafel sei ein verlässlicher Helfer für die schwächer gestellten Einwohner und Familien in der Stadt und habe eine wichtige soziale Bedeutung.
Andreas Müskes, Geschäftsführer der BRG Bauregie GmbH Bernau, erläuterte dem Bürgermeister den weiteren Bauablauf. Im Oktober soll die Wärmedämmung angebracht und mit dem Innenausbau der Halle begonnen werden. Dabei wird auch das Thema Barrierefreiheit großgeschrieben. Andreas Müskes stellte eine Fertigstellung der Halle im ersten Quartal 2023 in Aussicht.
„Wir freuen uns, dass der Tafel e.V. mit dem Gebäude an der Oranienburger Straße 46 einen zukunftsfähigen, modern ausgestatteten Standort erhält“, sagte Thomas Rebs von der STAB, einer Gesellschaft im Eigentum der Stadt Bernau, anlässlich der Rohbau-Fertigstellung. Die STAB ist Bauherrin des neuen Tafel-Domizils. Sie hat die Fachplanung entsprechend der Bedürfnisse des Tafel e.V. vorgenommen, den Neubau finanziert und die Halle gekauft. Insgesamt investiert die STAB 1 Mio. Euro in das Objekt.
Der ca. 450 Quadratmeter große Neubau bietet Platz für eine Küche, eine Kantine, einen Laden, ein Büro, Besucher- und Personal-WCs sowie Kühlzellen zum Lagern der gespendeten Lebensmittel. Nach Fertigstellung wird die Bernauer Tafel dann über das modernste Tafel-Gebäude in Brandenburg verfügen.
Bürgermeister André Stahl lässt sich von Andreas Müskes (links), Geschäftsführer der BRG Bauregie GmbH Bernau, den Fortgang der Bauarbeiten erläutern
Bislang war die Tafel auf dem Grundstück der Genius Immobiliengesellschaft an der Rüdnitzer Chaussee 48 – 50 ansässig. Die dortigen Gebäude aus den 1970er Jahren entsprachen in keiner Weise mehr den heutigen bautechnischen Anforderungen. Derzeit ist der Tafel e.V. interimsmäßig bereits an der Oranienburger Straße untergebracht.
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