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Ukraine-Hilfe: Neues Online-Portal hilft Sachspenden zu vermitteln

„Netzwerk Bevölkerungsschutz Brandenburg“

Bernau / Brandenburg: Initiiert vom „Netzwerk Bevölkerungsschutz Brandenburg“ ging in diesen Tagen das Online-Portal www.Spontanhilfe.de an den Start.

Die Plattform ermöglicht es schnell und auf einfache Art und Weise Sachspenden zielgerecht und nach den jeweilig-aktuellen Bedürfnissen zu vermitteln. Auf der Webseite können Behörden, Organisationen oder Vereine gezielt ihre Suche nach Sachspenden oder Spontanhilfen veröffentlichen. Hierauf können dann Helfende gezielt reagieren – sobald Bedarfe von den Bürgern gedeckt werden, löschen sich die Inserate.

Wie uns Mit-Initiatorin  Simone Carus mitteilte, kann die Seite sowohl für die Ukrainekrise, als auch für zukünftige Lagen wie Waldbrände oder Hochwasser genutzt werden, wenn die Unterstützung der Bürger benötigt wird. Diese Plattform wurde von Ehrenamtlichen des Katastrophenschutzes aus dem Barnim & der Uckermark entwickelt.

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Sozialministerin Ursula Nonnemacher unterstützt das neue Angebot

„Wir erleben große Hilfsbereitschaft und danken den zahlreichen Helferinnen und Helfern für ihr großes Engagement. Auch in Brandenburg gründen sich viele Initiativen ganz spontan, weil sie den Geflüchteten gezielt helfen wollen. Das Portal Spontanhilfe.de trägt dazu bei, dass Hilfe und Sachspenden tatsächlich dort ankommen, wo sie dringend benötigt werden. Das ist eine wirklich gute Orientierung und ermöglicht unkomplizierte Hilfe, die ankommt.“

Bei dem Projekt Spontanhilfe.de handelt es sich um ein ehrenamtliches Engagement. Mitinitiatorin Simone Carus, Gründerin des „Netzwerks Bevölkerungsschutz Brandenburg“, erklärt: „Wir möchten einen Beitrag in dieser Situation mit dem Aufbau und der Pflege dieser Plattform leisten. Die Plattform kann kostenfrei genutzt werden. Hilfsorganisationen, Gemeinden oder Vereine können ihre konkreten Bedarfe an Sachspenden und helfenden Händen kostenfrei veröffentlichen. Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen oder Organisationen können sich die Gesuche in ihrer Nähe übersichtlich auf einer Seite anzeigen lassen. Die Inserate aktualisieren sich automatisch.

Wenn zum Beispiel eine Kommune 40 Kinderwagen benötigt und ein Spender 10 Kinderwagen abgegeben hat, reduziert sich das Inserat entsprechend auf 30. Sobald ein Bedarf gedeckt ist, wird das Inserat gelöscht. Damit stellen wir sicher, dass die Bedarfsträger nur so viele Sachspenden erhalten, wie sie tatsächlich benötigen.“

Spontanhilfe

Die ersten Inserate sind auf https://spontanhilfe.de veröffentlicht. So sucht zum Beispiel der Landkreis Barnim für die Ausstattungen von Wohnungen für ukrainische Geflüchtete in Eberswalde unter anderem Möbel und Elektrogeräte.

Verwendete Quellen: Spontanhilfe.de / Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz

 

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