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Bernau: Veranstaltungen zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Veranstaltung

Bernau / Barnim: Am heutigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung finden in und um Bernau zahlreiche Veranstaltungen statt.

Um 15 Uhr lädt der Beirat der Stadt Bernau für Menschen mit Behinderung zu einer Filmvorführung und einer anschliessenden Diskussion ins Neue Rathaus Bernau ein.

Im Sommer 2002 verabschiedete die 3. Bernauer Stadtverordnetenversammlung den Beschluss zum Beitritt zur „Erklärung von Barcelona“ und zum Konzept „Barrierefreies Bernau“

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Aus diesem Anlass wird der Beirat am Donnerstag, den 05.05.2022, dem europäischen Protesttag der Menschen mit Behinderung, um 15:00 Uhr im Bürgersaal des Neuen Rathauses in einem interessanten Filmprojekt „Bernau für alle – wir sind viele“ auf Erfolge und Probleme bei der uneingeschränkten Teilhabe aufmerksam machen.

In einer anschließenden Diskussion möchten wir mit dem Bürgermeister, Stadtverordneten und betroffenen Bürgern dazu ins Gespräch kommen. Zu der Veranstaltung sind alle interessierten Bernauerinnen und Bernauer herzlich eingeladen.

Weitere Informationen

Am 5. Mai heißt es: „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“

Am 5. Mai findet der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Thema: Leben ohne Barrieren. Auch in Lobetal und Basdorf finden dazu Aktionen statt. Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal lädt dazu ein, sich für eine inklusive Gesellschaft und Barrierefreiheit stark zu machen.

Lobetal

In Lobetal beginnen diese heute um 14:30 Uhr auf dem Dorfplatz. Ein Aktionsstand informiert über Barrierefreiheit. Mitarbeitende und Bewohnerinnen, Bewohner laden zum Gespräch ein. „Wir machen uns gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft ohne Barrieren stark und zeigen, dass es an vielen Stellen immer noch Barrieren gibt, die unsere Lebensqualität einschränken“ sagt der Lobetaler Volker Wittig, der als Rollstuhlfahrer auf einen barrierefreien öffentlichen Personennahverkehr angewiesen ist.

Um 16 Uhr setzt sich dann ein Protestzug auf den Weg. Menschen mit Einschränkungen werden durch Lobetal ziehen und die vorhandenen Straßenschilder mit alternativen, selbst hergestellten, verständlichen Straßenschildern überkleben. Es werden dann Straßenbeschilderungen zu sehen sein, die für lesende Menschen eine Herausforderung darstellen, für nicht lesende Menschen aber sehr gut verständlich sind. „Mit dieser Aktion zeigen wir, dass die Beschilderung in Lobetal, aber auch an anderen Orten, nicht für alle Menschen verständlich und hilfreich ist“, informiert Danielle Villain. Sie ist Assistentin für Menschen mit Beeinträchtigung im Haus Bethel.  Für viele Menschen sei dies eine Barriere, eine Teilhabeinschränkung. So wollen sich die Akteurinnen und Akteure für eine barrierefreie und inklusive Zukunft in Lobetal einsetzen und für dieses wichtige Thema sensibilisieren.

Basdorf/Wandlitz

Auch in Basdorf (Wandlitz) vor dem Kontaktladen THEO in der Theodor Fontane Straße 6 ist die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal mit einem Aktionsstand vertreten. Hier gibt es die Möglichkeit mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren ins Gespräch zu kommen, auf Barrieren aufmerksam zu machen und sich auszutauschen, wie der gemeinsame Raum innerhalb der Nachbarschaft von allen belebt und genutzt werden kann. Ein Selbsterfahrungsparcours lädt Passantinnen und Passanten dazu ein, die Umgebung selbst einmal „mit anderen Augen“ wahrzunehmen und auf mögliche Barrieren und Hindernisse zu überprüfen.

Gemeinsam Barrieren sichtbar machen und abbauen

In den letzten drei Jahrzehnten hat sich beim Thema Inklusion zwar schon viel getan, aber in vielen Teilbereichen gibt es nach wie vor großen Handlungsbedarf. Deshalb steht die vielfach noch fehlende Barrierefreiheit in diesem Jahr im Fokus des Protesttages. Mit dem Motto „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“ soll sie in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Jede Barriere verhindert die gesellschaftliche Teilhabe und individuelle Mobilität von Menschen mit Behinderung.

LINKE.Bernau – Bernau inklusiv

Zum 5. Mai, dem  Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, erklärt Dr. Hildegard Bossmann, Stadtvorstand DIE LINKE.Bernau: “ DIE LINKE.Bernau nimmt diesen Tag zum Anlass den vielen Menschen zu danken, die sich in unserer Stadt alltäglich für die Belange von Menschen mit Behinderung kümmern, sei es im Behindertenbeirat unserer Stadt oder in Vereinen und Einrichtungen. Vor 20 Jahren wurde das Konzept zur Barrierefreiheit unter maßgeblicher Beteiligung von uns auf den Weg gebracht. Viel ist seitdem passiert, auch Dank unseres Bürgermeisters Andre Stahl. Barrierefreiheit ist ein wichtiger Schritt zu einer Stadt für Alle. Das ist das Ziel. Dafür werden wir uns weiterhin einsetzen.“

Besonderes Augenmerk gehört an diesem Tag den Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten – sie sind in der Regel diejenigen, die mit Menschen mit Behinderung, mit sozial Benachteiligten hauptberuflich arbeiten und in engstem Kontakt zu ihren Probleme stehen.

„In der aktuellen Tarifrunde stehen wir an der Seite der dort Tätigen“, so Martin Günther, Stadtvorstand der LINKEN.Bernau. „Wir brauchen endlich eine Wertschätzung, die sich in besseren Arbeitsbedingungen, Maßnahmen gegen Fachkräftemangel und höheren Löhnen zeigt. Es ist schwer zu ertragen, dass die Arbeitgeberseite so unnachgiebig auf der Bremse steht. Wir sind solidarisch an der Seite der Kolleginnen und Kollegen in den Sozial- und Erziehungsdiensten.“

Verwendete Quellen: Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, LINKE Bernau, Beirat der Stadt Bernau für Menschen mit Behinderung

 

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