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Bernau, Panketal und Eberswalde als Gastgeber für die Special Olympic World Games

Host Town Gastgeber

Bernau / Barnim: Im kommenden Jahr finden in Berlin und erstmals in Deutschland, die Special Olympics World Games statt.

1968 ins Leben gerufen, sind die Special Olympics die größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung. In ihr vereinen sich etwa fünf Millionen Athletinnen und Athleten in 174 Ländern. Vom 17. bis zum 24. Juni 2023 ist Berlin der Austragungsort der Special Olympics World Games. Etwa 7.000 Sportlerinnen und Sportler werden hieran teilnehmen.

Im Vorfeld des großartigen Events, welches den Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und letztlich zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen soll, wurden Städte und Kommunen aufgerufen, im Rahmen des „Host Town – Programms“ als Gastgeber zu fungieren.

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Die Host Towns bereiten den Empfang für die internationalen Delegationen. Über vier Tage, vom 12. und 15. Juni 2023, sind sie Gastgeber für die Athlet*innen und deren Angehörige vor Beginn der Wettbewerbe in Berlin. Die Delegationen lernen Land und Leute kennen. Aus der Nähe erfahren sie die regionalen Besonderheiten und Einzigartigkeiten in allen Bundesländern.

Unter den insgesamt 228 Bewerbungen wurden Bernau gemeinsam mit der Gemeinde Panketal sowie die Stadt Eberswalde als Host Town – Gasgeber ausgewählt.

Seitens des Special Olympics Deutschland e.V. heisst es hierzu: Den Ausschlag zur Auswahl als Host Town haben vor allem die Konzepte für die inklusiven Projekte vor Ort gegeben. Die Kommunen überzeugten zudem mit Motivation und Ideen. Eine Rolle spielten ebenso praktische Gründe wie die Reisezeiten und -wege. Die Bewerbungen haben Gremien mit bis zu zwölf Mitgliedern aus den jeweiligen Landesverbänden, den Athlet*innen von Special Olympics und Mitarbeitende aus dem Organisationskomitee (LOC) gesichtet und bewertet. Auf Grundlage dieser Evaluierung haben das Präsidium von Special Olympics Deutschland und das LOC in enger Abstimmung mit dem SOD-Länderrat die Entscheidungen getroffen.

Mit den Special Olympics World Games Berlin 2023, dem weltweit größten inklusiven Sportevent, wird Inklusion (be-)greifbarer. Menschen mit geistiger Behinderung werden sichtbar, Begegnungen einfacher, Austausch selbstverständlicher. Im Berliner Olympiastadion, auf dem Alexanderplatz – und dank des Programms auch bundesweit in den 216 Host Towns.

Zusammen mit den Projekten von Special Olympics “Live” und “Wir gehören dazu” entsteht eine kraftvolle Inklusionsbewegung. Auch jene Kommunen, die keine Delegation empfangen werden können, sollen Teil des inklusiven Netzwerks bleiben. Mit dem Ziel, dass in enger Zusammenarbeit mit Special Olympics auch ihre inklusiven Projekte unterstützt und umgesetzt werden. Zusammen unschlagbar, zusammen inklusiv – in Vielfältigkeit vereint.

Zu Special Olympics Deutschland gehören heute mehr als 40.000 Athletinnen und Athleten in allen Bundesländern, die in 14 Landesverbänden organisiert sind. Berlin und Brandenburg bilden einen gemeinsamen Landesverband, im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern befinden sich entsprechende Strukturen im Aufbau. Special Olympics sind vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannt.

Verwendete Quellen: Special Olympics Deutschland e.V., Stadt Eberwalde

 

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