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Lok Bernau siegte nach Verlängerung in Wolfenbüttel

Bernau: Der SSV Lok Bernau sicherte sich , am vergangenen Samstag, nach der Hinrunde in der 2. Basketball-Bundesliga ProB, den Spitzenplatz in der Nordstaffel. Bei den MTV Herzögen Wolfenbüttel setzten sich die Bernauer in einem defensivbetonten Spiel am Sonntag nach Verlängerung 84:74 (39:31, 72:72) durch. Pierre Bland war mit 18 Punkten bester Werfer der Lok.

Mit dem Auswärtssieg am Sonntag in Wolfenbüttel zogen die Lok-Korbjäger wieder mit den Artland Dragons gleich, die bereits am Samstagabend mit einem deutlichen Sieg bei Citybasket Recklinghausen vorgelegt hatten. Mit einer Bilanz von neun Siegen aus elf Spielen führen die Bernauer zusammen mit den Artländern die Tabelle im Norden an. Auf das Verfolgertrio mit Iserlohn, Oldenburg und Bochum hat das Spitzenduo derzeit vier Punkte Vorsprung.

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Den Erfolg im Sonntagsspiel mussten sich die Schützlinge von Lok-Headcoach René Schilling allerdings redlich verdienen und vor allem erkämpfen. Die Herzöge hatten in den beiden Spielen zum Abschluss der Hinrunde die führenden Teams als Gegner vor der Brust. Gegen die Artland Dragons leisteten die Herzöge großen Widerstand. Und auch am Sonntag vor eigenem Publikum gegen Lok Bernau hatten sich die Wolfenbütteler einiges vorgenommen. Vom Verletzungspech gebeutelt standen Herzöge-Trainer Ralf Rehberger nur sieben Spieler zur Verfügung. Bei der Lok musste krankheitsbedingt Nico Adamczak kurzfristig passen. Dennoch zeigten sich die Gastgeber hochmotiviert. Von Beginn an wurde auf beiden Seiten des Feldes intensiv verteidigt. Bernau konnte den Wirkungskreis von Wolfenbüttels Topscorer Demetrius Ward nur schwer einschränken. Bis ins zweite Viertel hinein war es ein offener Schlagabtausch beider Teams (28:29, 16. Minute). Mit einem 11:0-Lauf und zwei Dreiern von Ferdinand Zylka, konnte sich die Lok erstmals zweistellig absetzen. Zur Pause verkürzte Ward für die Herzöge aber noch auch 39:31. Mit vier Dreiern und insgesamt 15 Punkten war Zylka in der ersten Hälfte bester Werfer der Bernauer.

Nach dem Seitenwechsel eröffnete Tim Schneider nach Vorlage von Jannes Hundt mit einem Dreier die zweite Halbzeit. Bis auf 14 Punkte konnte sich der SSV absetzen, als Konstantin Kovalev per Dunking zum zwischenzeitlichen 47:33 traf und Ralf Rehberger zur Auszeit zwang. Wolfenbüttel hatte sich auch in vorherigen Spielen von solchen Rückständen nicht beeindrucken lassen, auch gegen die Lok meldeten sie sich umgehend zurück, konnten den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels aber noch nicht in den einstelligen Bereich drücken (61:51, 30. Minute). Rund acht Minuten vor dem Ende verloren die Bernauer allerdings den Faden und leisteten sich reihenweise Fehler. Auch eine Auszeit von René Schilling half nicht den 13:0-Lauf der Hausherren zu stoppen, woraufhin sich die Lindenhalle lautstark bemerkbar machte (64:66, 35. Minute).

Lok Bernau siegte nach Verlängerung in Wolfenbüttel
Foto: Ricardo Steinicke – Pierre Bland

Pierre Bland fand mit einem Dreipunktspiel schließlich eine Antwort auf den Run der Wolfenbütteler. Es war wie schon im ersten Viertel ein offenes Spiel. Mit einem weiteren Dreipunktspiel brachte Bland die Lok 90 Sekunden vor Schluss mit 72:70 in Front. Wolfenbüttel suchte vergebens offensiv die Entscheidung. Khalil Kelley zeigte sich dann 13 Sekunden vor dem Ende nervenstark und traf nach einem Foul beide Freiwürfe zum Ausgleich. Bernau hatte den letzten Angriff über Pierre Bland, der aber aus der Distanz nicht traf. 72:72 – Verlängerung.

Beide Teams schenkten sich zu Beginn der zusätzlichen fünf Minuten nichts und verteidigten weiter intensiv. Kelly konnte für Wolfenbüttel nach einem Abpraller zur erneuten Führung treffen. Es sollten aber die letzten Punkte der Niedersachsen am Sonntag bleiben. In den restlichen gut drei Minuten punktete nur noch Bernau. Angeführt von Pierre Bland, der sieben Zähler in der Verlängerung markierte, sicherten außerdem Tim Schneider und Timajh Parker-Rivera von der Freiwurflinie den neunten Saisonsieg der Lok. Mit 84:74 setzte sich der SSV Lok Bernau nach Verlängerung in Wolfenbüttel durch. Drei Bernauer hatten am Ende zweistellig Punkte gesammelt. Neben Ferdinand Zylka (17 Punkte) und Topscorer Pierre Bland (18 Punkte), erzielte Timajh Parker-Rivera ein Double-Double (13 Punkte, 11 Rebounds).

Lok-Headcoach René Schilling: „Es war auf jeden Fall das erwartet schwere Spiel. Trotz der kleinen Rotation hat Wolfenbüttel aufopferungsvoll gekämpft und sich ganz stark zurückgekämpft. Unser Plan für dieses Spiel ist nur zum Teil aufgegangen. Im vierten Viertel haben wir durch einige Fehler die Kontrolle über das Spiel verloren. Dennoch bin ich natürlich glücklich, dass wir uns am Ende durchsetzen konnten.“

Gegen die VfL AstroStars Bochum starten die Bernauer Basketballer am kommenden Wochenende in die Rückrunde der ProB. Im letzten Heimspiel des Jahres gibt es dabei die Möglichkeit zu einer Revanche für die Auswärtsniederlage vor rund einem Monat. In Bochum musste sich Bernau mit 91:103 nach Verlängerung geschlagen geben.

Das Spiel in der Erich-Wünsch-Halle beginnt am Samstag bereits um 17.30 Uhr.

Viertelstände: 18:18, 39:31, 61:51, 72:72, 84:74

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (18 Punkte), Ferdinand Zylka (17), Timajh Parker-Rivera (13), Tim Schneider (9), Jannes Hundt (7), Nino Valentic (6), Kevin Wohlrath (5), Konstantin Kovalev (4), Robert Kulawick (3), Jonas Böhm (2)

MTV Herzöge Wolfenbüttel: Demetrius Ward (19 Punkte), Niklas Bilski (16), Khalil Kelley (13), Noah Westerhaus (10), Lars Lagerpusch (8), Samuel Mpacko (5), Marius Pöschel (3), Yassin Mahfouz (dnp)

Dank an Ricardo Steinicke für den ausführlichen Spielbericht.

 

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