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Barnim: Landesweites Netzwerktreffen Bevölkerungsschutz

Workshops zu Krisenkommunikation

Bernau / Barnim: Am gestrigen Donnerstag wurde am Werbellinsee zum ersten landesweiten „Netzwerktreffen Bevölkerungsschutz“ geladen.

Über 60 Angehörige von Landes-, Kreis- und Stadtverwaltungen, von Hilfsorganisationen und Rettungsdiensten sowie des Landesfeuerwehrverbandes oder der Feuerwehr Bernau, trafen sich zu einem Austausch mit dem Ziel einer besseren Kooperation.

Initiatorin Simone Carus ist erfreut über den gelungenen Auftakt: „Kooperation und Austausch sind für die meisten Akteure des Bevölkerungsschutzes auf der Ebene der eigenen Kommune gelebte Praxis. Ein landesweiter Austausch wurde zwar oft gewünscht, aber die Fäden fanden bis heute nicht zueinander. Also habe ich das in die Hand genommen.“ Mit viel Elan und Unterstützung, unter anderem vom Ministerium des Innern und für Kommunales, dem Landesfeuerwehrverband und der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz wurde das Netzwerktreffen aus der Taufe gehoben.

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Neben Fachvorträgen stand vorwiegend der Austausch untereinander in mehreren Workshops zu Krisenkommunikation, einem flächendeckenden Stromausfall sowie zur Einbindung ehrenamtlicher Helfer im Mittelpunkt des Treffens.

In seiner Eröffnungsrede hob Staatssekretär Dr. Markus Grünewald (li. im Titelbild) hervor: „Die entscheidenden Partner in der Pandemie – Hilfsorganisationen, Krankenhäuser und Rettungsdienste, die Gesundheitsverwaltungen und die Impfstofflogistik – haben gemeinsam eine äußerst komplexe Herausforderung zu bewältigen gehabt. Dazu waren Sachverstand und die gleichzeitige Bereitschaft zum andauernden Lernen in der Krise ebenso erforderlich, wie die Kenntnis der verlässlichen Strukturen und Ansprechpartner. Krise findet seinen konkreten Spiegel vor Ort. Vor Ort müssen die Lösungen entstehen, um Krisen zu meistern. Dabei können wir viel voneinander lernen, wenn wir es gemeinsam wollen.“

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Stefan Voßschmidt sah das Netzwerktreffen aus dem Blickwinkel als Dozent an der Bundesakademie: „Gerade in den nationalen Krisen der jüngsten Zeit, der Pandemie sowie dem furchtbaren Hochwasser im Ahrtal wurde sehr deutlich, wie wichtig verlässliche Absprachen, Kenntnis der Ansprechpartner und die Einbindung spontaner Helfer ist. Die landesweite Vernetzung, zumal wenn es Folgetreffen gibt, ist geradezu vorbildlich. Ich habe mich heute sehr gerne eingebracht.“

Simone Carus, die zur besseren Koordinierung von Hilfebedarfen bei der Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge auch die Homepage spontanhilfe.de initiierte, gab zum Abschluss des Tages einen erfreulichen Ausblick: „Bereits am 01. September 2022 soll es das 2. Netzwerktreffen geben.“

Erst in der vergangenen Woche informierten wir in einem Beitrag über das Online-Netzwerk der „Spontanhilfe“ Beitrag.

IMG 20191026 122549 © Bernau LIVEFoto: Gemeinsame Übung des Katastrophenschutz im Landkreis Barnim

Verwendete Quellen: Netzwerk Bevölkerungsschutz Brandenburg

 

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