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Handball aus Bernau: Bernauer Bären im Remis gegen VfL Potsdam II

Handball männliche A-Jugend

Bernau (Barnim): Es war ein begeisterndes und spannendes Handballspiel der Nachwuchsmannschaften aus Potsdam und Bernau, welches die Zuschauer in der gut besuchten Sporthalle am Wasserturm am vergangenen Sonntag zu sehen bekamen.

Die  HSV Bernauer Bären waren von Beginn an hellwach, konzentriert und -ganz klar- ohne Scheu vor dem beim Hinrundenspiel deutlich überlegenen Kontrahenten. Im Gegenteil, mit einem Blitzstart beeindruckten sie die Potsdamer, aber auch ihre Anhänger auf den Tribünen. Nach sechs Spielminuten war auf der Anzeigentafel ein überraschender Spielstand zu lesen. Aus einer kämpferischen und aufmerksamen Abwehr heraus überwanden Marwin Damrich, Sebastian Höppner, Philip Schönau und gleich zweimal Max Skladny den gegnerischen Torhüter; Spielstand nach nur 6 Minuten 5:1 für die Bären.

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Die Gäste beeindruckte das wenig, sie bremsten den Lauf der Bernauer etwas, konnten aber deren Pausenführung dennoch nicht verhindern. Dabei profitierten sie auch noch durch die Verletzung von Markus Baer, der bis dahin einer der auffälligsten Akteure bei den Bären war. Gute Besserung, Markus!!

Den erfolgreicheren Start in die 2. Spielhälfte hatten die Potsdamer, die in der 39. Spielminute den Rückstand aufgeholt und ihre erste Führung in diesem spannenden Spiel beim zwischenzeitlichen 18:17 erkämpft hatten und diesen anschließend auf 19:17 ausbauen konnten. Unsere Bären aber gaben nicht auf. Wieder einmal war es Max Skladny, der nach einem Querpass über Freund und Feind hinweg angespielt wurde und zum 18:19 verkürzte. Den Ausgleichstreffer erzielte wenig später Tim Beier und so begann dieses so schöne Handballspiel zweier Nachwuchsmannschaften 17 Minuten vor dem Abpfiff praktisch wieder bei „Null“.

Erste Ermüdungserscheinungen

Bei den Bernauer Bären waren jetzt, dem Tempo des Spiels geschuldet, erste Ermüdungserscheinungen erkennbar. Die cleveren Potsdamer nutzten das aus, konnten den guten Maximilian Fietz im Bernauer Tor zweimal überwinden, neuer Spielstand 19:21, aber noch 15 Minuten bis zum Abpfiff durch die recht neutralen Unparteiischen aus Oranienburg zu spielen. Sebastian Höppner verkürzte per 7m-Strafwurf auf 20:21, ehe das 22. Tor der Gäste den alten Abstand wieder herstellte. Doch Marwin Damrich erinnerte sich seiner Werferqualitäten. Seine Treffer zum, 21:22 und 22:22 brachten die HSV’er wieder auf „Linie“

Bernau’s Coach Jens Schönstädt nahm die Auszeit, zum einen wohl der Erholung wegen, aber auch um die Jungens auf eine stürmische Schlussphase einzustimmen.

Die letzten 6 Minuten waren an Spannung nicht zu überbieten. Die schon sehr routinierten Gäste gingen in der 55. Minute mit 23:22 in Führung. Zwei Minuten später war es wieder Bernau’s erfolgreichster Werfer an diesem Nachmittag Max Skladny, der einen Konterlauf zum erneuten Ausgleich nutzte, ehe Sebastian Höppner -von Torhüter Maximilian Fietz super angespielt- den Tempogegenstoß nutzte und sein Team 2 Minuten vor dem Ende beim 24:23 wieder in die Siegerspur brachte. Jetzt nahm die Potsdamer Bank die Auszeit. Es bedurfte eines 7m-Strafwurfs für die favorisierten Gäste, um den Ausgleichstreffer zu erzielen. Dem Torschützen des 1. Bernauer  Treffers, Max Skladny war es dann vorbehalten, seinen Bernauern 35 Sekunden vor dem Abpfiff mit dem letzten Treffer nach vorne zu bringen. Doch 10 Sekunden vor Schluss war es ein Glückstreffer, Maximilian rutschte der Ball über die Hand, der den Gästen das Remis sicherte.

Auch wenn ein Remis für die Jungen um ihre Übungsleiter Jens Schönstädt und Nicole Neissner ein weiteres Zeichen für ihre positive Entwicklung ist, es war ein gerechtes Remis. Ein Remis, auf das sie stolz sein können, auch weil sie es als Super-Team erkämpft haben. Die Stimmung in der Halle war die Belohnung für die Leistung der Mannschaft und schreit förmlich nach Wiederholung.

HSV Bernauer Bären : 1. VfL Potsdam II – 25 : 25 (15: 13)

Aufstellung und Torerfolge:

Maximilian Fietz im Tor, Jakob Schmidt (1), Tim Beier (1), Sebastian Höppner (8), Jan-Eric Hübner (2), Philip Schönau (1), Markus Baer (3), Marwin Damrich (3), Max Skladny (6), Nico Klotz.

Redaktion: Günter Herzberg

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