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LOK Bernau mit 14. Sieg in Folge – Glückwunsch! –

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PierreBland Lok KW

Lok kann Überraschung im Brandenburg-Derby abwenden.

Der SSV Lok Bernau holt gegen Königs Wusterhausen in der 1. Regionalliga Nord seinen 14. Sieg in Folge. Dank eines starken zweiten Viertels konnten die Bernauer eine schwache zweite Halbzeit kompensieren und am Ende 79:70 (52:28) gewinnen. Oumar Sylla war am Samstag mit 17 Punkten der beste Schütze im Lok-Team.

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Auch wenn es zur Halbzeit nicht so aussah, die Gäste aus Königs Wusterhausen haben einmal mehr gezeigt, dass sie mit den Topteams der Liga mithalten können. Das bestätigte nach dem Spiel auch ein erleichterter Lok-Headcoach René Schilling. „Die erste Halbzeit war aus unserer Sicht nahezu perfekt. Verkehrte Welt dann aber in Halbzeit Zwei, wo wir uns reihenweise Fehler erlauben und den Gegner wieder ins Spiel bringen. Wusterhausen hat eine tolle Moral gezeigt und es zum Schluss noch einmal wirklich spannend gemacht. Ich bin zumindest mit dem Ergebnis und dem Heimsieg zufrieden“, sagte Schilling nach dem Spiel. Dabei musste der Bernauer Trainer auf seinen etatmäßigen Kapitän Dominique Klein verzichten, der beruflich verhindert war. Für ihn trug am Samstag Alexander Rosenthal symbolisch die Kapitänsbinde. Aber auch bei den Gästen fehlten verletzungs- und krankheitsbedingt drei Akteure. So musste der ehemalige Bernauer Felix Rathke mit einem Bänderriss schweren Herzens auf seinen Einsatz im Brandenburg-Duell verzichten.

Dennoch bot der Südberliner Aufsteiger von Beginn an große Gegenwehr und konnten auf Augenhöhe mitspielen. Während bei den Hausherren die Punkte im Kollektiv erzielt wurden, ragte in den ersten Minuten bei Königs Wusterhausen ein ehemaliger Bernauer heraus. Jonas Schmidt sammelte im ersten Viertel sechs Punkte und konnte wichtige Akzente für sein Team setzen. Nach einem fast ausgeglichenem ersten Viertel zogen die Schützlinge von René Schilling in der Verteidigung die Schrauben an. Vor allem beim Rebound dominierte der SSV und konnte sich über Schnellangriffe in einen regelrechten Rausch spielen. Mit 33:13 endete das Basketballfeuerwerk der Bernauer im zweiten Abschnitt. Dank einer überragenden Wurfquote von über 60 Prozent führten die Bernauer zur Halbzeit komfortabel mit 52:28.

Dass dies noch lange keine Vorentscheidung war, bewiesen die Red Dragons von Trainer Dirk Stenke nach dem Seitenwechsel. Königs Wusterhausen kämpfte sich trotz des großen Rückstandes zurück in die Partie. Auf Bernauer Seite ging die Konzentration aus der ersten Halbzeit verloren und reihenweise Ballverluste spielten den stärker werdenden Gästen in die Hände. Punkt um Punkt gaben die Hausherren das Spiel aus der Hand. Vor allem in Korbnähe lief bei Bernau nun gar nichts mehr zusammen. Bis zum Schlussviertel verkürzte Königs Wusterhausen auf elf Punkte und läutete damit die spannende Schlussphase ein (60:49, 30.Minute). Hier schrumpfte das Polster weiter. Nach einem Dreier von Ishmael Fontaine drohte das Spiel endgültig zu kippen. Die 24 Punkte Führung aus der Halbzeit war aufgebraucht (64:61, 36.Minute). Jetzt legte die Lok aber in der Defensive noch einmal zu und schraubte durch Oumar Sylla und Felix Schekauski die Führung wieder nach oben. (69:61, 39. Minute). Die folgenden taktischen Fouls der Gäste brachten keine Wende, so dass die Lok ihre Vormachtstellung unter den brandenburgischen Regionalligisten verteidigte und am Ende mit 79:70 gegen Königs Wusterhausen gewann. Oumar Sylla, Felix Schekauski und Pierre Bland kamen auf eine zweistellige Punkteausbeute. Sylla war mit 17 Zählern erfolgreichster Werfer beim SSV. Pierre Bland legte wiederholt mit 15 Punkten, elf Rebounds und sieben Assists ein Double-Double mit Bestwerten auf.

Am nächsten Wochenende haben die Lok-Korbjäger spielfrei. In zwei Wochen empfangen die Bernauer dann die offensivstarke Spielgemeinschaft DBV TuSLi Berlin. Die Hauptstadt-Basketballer stecken momentan noch im Kampf um den angepeilten Klassenerhalt. Das Heimspiel am 24. März startet wieder um 19.00 Uhr.

Viertelstände: 19:15, 52:28, 60:49, 79:70

SSV Lok Bernau: Oumar Sylla (17 Punkte), Pierre Bland (15), Felix Schekauski (13), Jonas Böhm (9), Friedrich Lotze (9), Alexander Rosenthal (9), Julius Zurna (5), Thiemo Williams (2), Thomas Krausche (0), Benito Barreras (0)

Königs Wusterhausen: Shelton Jackson (22 Punkte), Ishmael Fontaine (14), Glen Izevbigie (11), Jonas Schmidt (11), Alexander Pankonin (4), Marcel Stölzel (4), Christopher Thomas (2), Maik Hasselberg (2), Souleymane Diallo (0)

Foto via Ricardo Steinicke

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