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Stadtwerke Bernau geben den Wegfall der EEG-Umlage an Kunden weiter

Info der Stadtwerke Bernau

Bernau / Barnim: Zum 1. Juli fällt die Ökostromumlage (EEG-Umlage) beim Strompreis weg. Somit wird dieser etwas preiswerter.

Möglich macht das die Entscheidung der Bundesregierung, die EEG-Umlage auf 0 Cent zu senken – sechs Monate früher als ursprünglich geplant. Die Stadtwerke Bernau begrüßen diese Entscheidung und geben die Entlastung automatisch an alle Stromkundinnen und -kunden weiter.

Michaela Schachtschneider, Kundenberaterin bei den Stadtwerken Bernau, erklärt: „Die Preissenkung kommt für alle. Wir haben sie bereits im System hinterlegt.“

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Ein Moment Entspannung

Zum 1. Juli 2022 sinkt der Arbeitspreis um 3,723 Cent pro Kilowattstunde netto. „Ein Vier-Personen-Haushalt spart durch die Entlastung etwa 80 Euro in diesem Jahr“, sagt Michaela Schachtschneider. Mit der EEG-Umlage als Bestandteil der Stromrechnung haben alle Endkunden in Deutschland in den letzten Jahren den Ausbau von Solar-, Wind-, Biomasse- und Wasserkraftwerken gefördert und mitfinanziert. Die Umlage wurde im Jahr 2000 eingeführt und sollte ursprünglich bis zum Ende des Jahres 2022 erhoben werden. Weil es in diesem Jahr zu einem enormen Anstieg der Energiepreise gekommen ist, hat der Gesetzgeber die Senkung auf 0 Cent bereits zur Jahresmitte beschlossen.

„Eine sehr gute Entscheidung“, findet Michaela Schachtschneider. Sie führt aus: „Die hohen Einkaufspreise bei Strom und Gas werden uns alle noch eine Weile begleiten. Deshalb bietet die Senkung jetzt wenigstens eine kurze Verschnaufpause.“ Die Expertin erklärt, dass die Kundinnen und Kunden der Stadtwerke nichts tun müssen. Die Senkung im Arbeitspreis erfolgt automatisch ab dem 1. Juli. „Wer möchte, kann seinen Zählerstand dennoch zum 30. Juni im Kundenportal an uns übermitteln“, sagt die Kundenberaterin.

Zusammensetzung Strompreis

Etwa 40 Prozent des Strompreises setzen sich aus staatlichen Abgaben zusammen. Das sind: die Umsatzsteuer, die Stromsteuer und sonstige Abgaben. Etwa 20 weitere Prozent gehen als Netzentgelte an die Netzbetreiber für Bau und Instandhaltung der Infrastruktur. Lediglich knapp 40 Prozent bleiben für Strombeschaffung und Vertrieb für Stromanbieter wie die Stadtwerke Bernau.

Eine Info der Stadtwerke Bernau.

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