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Teures Eigenheim: Bauen in Brandenburg so teuer wie lange nicht mehr

Teurer Wohnungsbau

 
           +++ Aktuelle Kurzmeldungen +++
Veranstaltungstipp: Bernauer Lichterglanz – täglich ab etwa 17 Uhr – Info
2G – Regel in Brandenburg: Neue Umgangsverordnung ab Montag, den 24.11. – Beitrag
Verkehr: Vollsperrung der L31 zw. Ladeburg-Lanke – Beitrag
Wetter am Wochenende: Meist wolkig, später Schnee- oder Schneeregen möglich bei bis zu 3 Grad

Bernau (Brandenburg): Das eigene Heim steht für viele ganz oben auf der Wunschliste.

Doch selbst wenn man nach langem Suchen und für viel Geld ein passendes Grundstück gefunden hat, so wird es beim Bau des Hauses noch einmal richtig teuer.

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Denn nicht nur die Grundstückspreise, wie hier in Bernau, steigen rasant, sondern auch die Baukosten für Wohngebäude haben sich erheblich verteuert. Mit einem Anstieg von 3,9% gegenüber 2016, verteuerte sich Bauen in Brandenburg so stark wie seit fünf Jahren nicht mehr.

Im November 2017, dem letzten Berichtsmonat des Jahres, lag der Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat in Brandenburg sogar bei 4,3 Prozent, so das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg.

Ursache der starken Teuerung war der deutliche Preisanstieg sowohl für Roh- als auch für Ausbauarbeiten, wobei die Preise für Rohbauarbeiten wesentlich kräftiger anzogen als 2016. In Brandenburg verteuerten sich Rohbauarbeiten im Jahresdurchschnitt um 3,8 Prozent, nach 2,2 Prozent im Vorjahr. Für Arbeiten im Ausbau nahm der schon im Vorjahr mit 3,2 Prozent deutliche Preisauftrieb mit 4,0 Prozent weiter zu.

Den höchsten Preisanstieg gab es für Verbau- und Naturwerksteinarbeiten mit +8,8 bzw. +7,0 Prozent. Mauer- und Betonarbeiten, die Bauarbeiten mit dem größten Anteil am Neubau für Wohngebäude, verteuerten sich in Brandenburg um 4,1 bzw. 3,6 Prozent. Spürbare Preisrückgänge binnen Jahresfrist wurden 2017 weder in Berlin noch in Brandenburg festgestellt.

Auch die Preise für Instandhaltung, Nichtwohngebäude und den Straßenbau stiegen, mit Ausnahme von Schönheitsreparaturen in einer Wohnung, deutlich stärker als 2016. Hier lagen die Preiserhöhungen zwischen 4,2 und 6,6 Prozent.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Link)

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