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Glückwunsch: LOK holt 111:104 Highscore-Heimsieg gegen Hamburg

Spielbericht Lok Bernau

Bernau / Barnim: Die Korbjäger von LOK BERNAU haben am vergangenen Samstag in den Playdowns der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen wichtigen Sieg eingefahren.

In einem wiederholten Offensiv-Spektakel gegen den ETV Hamburg siegten die Bernauer diesmal mit 111:104. Erfolgreichster Werfer im LOK-Dress war ALBA-Youngster Rikus Schulte mit 22 Punkten.

Die Bernauer gingen mit gleichem Kader wie in der Vorwoche ins erste Heimspiel der Playdown-Runde. Krankheitsbedingt fehlten noch Nolan Adekunle und Christoph Tilly. Sowohl die Beiden wie auch Jonathon Mines waren zur Unterstützung des Teams am Samstag aber in Halle.

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Den besseren Start in das Spiel erwischten die Basketballer von ETV Hamburg. Marcel Hoppe und Topscorer Mubarak Salami sorgten für eine schnelle 5:0-Führung der Gäste. LOK brauchte etwas länger, um in den zweiten Gang zu schalten. Rikus Schulte und Gian Aydinoglu fanden nun für Bernau den Weg zum Korb. Fortan wurde es wie auch schon beim letzten Aufeinandertreffen in der ProB-Hauptrunde ein offensiver Schlagabtausch. Robert Kulawick ließ die 400 Zuschauer in der Erich-Wünsch-Halle zum Ende des 1. Viertels dreimal jubeln, als er jeweils vom Halbkreis traf. Allerdings reichte das nicht, um sich abzusetzen. Auch wenn die Hamburger bereits als sportlicher Absteiger feststehen, stemmten sie sich mit aller Kraft dagegen. Mubarak Salami und Jack Fritsche sorgten mit ihren Punkten für ein ausgeglichenes Duell. Erst in den Schlusssekunden vor der Halbzeit gelang es LOK BERNAU, sich etwas abzusetzen. Max Rockmann traf per Dreier zur 52:45 Pausenführung.

Direkt nach dem Seitenwechsel punktete Bernau durch Tjark Lademacher sowie Kresimir Nikic und konnte den Vorsprung so kurzzeitig mal zweistellig machen. Der 57:45 Zwischenstand war die höchste Führung des gesamten Spiels. Die Hamburger blieben Bernau aber dicht auf den Fersen und ließen sich dadurch auch nicht abschütteln. Ganz im Gegenteil: Mubarak Salami (41 Punkte) und Jack Fritsche (29 Punkte) sorgten im Schlussviertel weiter für ein spannendes Spiel. Als es bei LOK minutenlang offensiv hakte, pirschten die Eimsbütteler in der 35. Minute bis auf 89:88 heran. Gian Aydinoglu brachte LOK danach mit vier Zählern am Stück wieder auf Kurs.

Dank eines mannschaftlich starken Auftritts dürften die Bernauer am Ende über einen 111:103 Heimsieg jubeln, mit dem sie sich vorübergehend wieder die Führung in den Playdown-Gruppe Nord zurückerobert haben. Kommende Woche gilt es, diesen Platz bei den RheinStars Köln zu verteidigen. Das Playdown-Duell in Köln findet am Ostersamstag um 18.00 Uhr statt.

LOK-Coach René Schilling:Für uns zählte heute nur das Ergebnis. Von daher bin ich absolut zufrieden. Wir haben es geschafft, die offensive Verantwortung trotz unseres dezimierten Kaders gut zu verteilen. Hamburg hat uns absolut nichts geschenkt. Auch als es noch einmal eng wurde, haben wir gute Lösungen gefunden und uns diesen Erfolg als Team erkämpft. Unser Fokus geht jetzt direkt auf das nächste sehr wichtige Spiel in Köln.“

Viertelstände: 24:25, 52:45, 82:76, 111:103

Topscorer: Rikus Schulte (22 P), Gian Aydinoglu (19 P), Dan Oppland (17 P, 13 Reb), Robert Kulawick (16 P, 5/7 3er)

Spielbericht: Ricardo Steinicke / Lok Bernau

 

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