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Mit Brandbrief und Protest gegen weitere Windkraftanlagen in Barnim

Brandbrief an Woidke und Müller

Bernau (Barnim): Windenergie ist in aller Munde und gerade auch in unserer Region ein Dauerthema verschiedener Vereine, Parteien, Organisationen und BürgerInnen.

In Bernau denkt man sogar wieder darüber nach, seinen Unmut über die Errichtung weiterer Anlagen in Niederbarnim in Form von “Dienstags-Demos” kund zu tun. Dies ist zumindest einer Mitteilung von Andreas Neue zu entnehmen.

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Der Bernauer Stadtverordnete will gemeinsam mit Thomas Strese, Bürgerverein Bündnis/Freie Wähler und Hans Jürgen Klemm, Sprecher der Bürgerinitiative „Hände weg vom Liepnitzwald“, den “Widerstand gegen gegen die Zerstörung unserer Natur und besonders der Wälder forcieren.”

Weiter heisst es: “Die Barnimer Feldmark ist bereits unser den Windkraftsanlagen bis zur Unkenntlichkeit verschandelt. Wenn der Wald angegriffen wird, so werden wir die Mittel der freiheitlichen Demokratie ausnutzen und einen massiven öffentlichen Protest anschieben. Nach unserer Ansicht handelt es sich um rein fiskalische Interessen einer Lobby die durch politisch verantwortungsloses Handeln unsere Fauna und Flora ungehemmt zerstören kann.” 

In einem Brandbrief an Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Berlins regierenden Bürgermeister Michael Müller fordern sie eindringlich, ein Moratorium zum Stopp des Baus von Windkraftanlagen auf den zu Berlin zählenden Waldflächen in Niederbarnim gemeinsam anzuordnen.

In der Begründung heisst es unter anderem:

“Dieser Wald ist ein Bestandteil eines aktiven Klimaschutzes für uns alle! Die Menschen hängen noch immer an „ihren“ Wäldern. Wald ist, wie sich auch hier im Barnim zeigt, ein Kulturgut erster Güte im kollektiven Bewusstsein der Deutschen. Die Umwandlung von einem Naherholungswaldgebiet in ein Industriegebiet sollte nicht im Interesse der Energie- und Umweltpolitik der beiden Länder Berlin und Brandenburg liegen.  Bernau und Wandlitz sind von mehreren Windkraftkonzentrationsgebieten außerhalb von Wäldern eingefasst. Es muss eine Grenze geben und die ziehen wir vor dem Liepnitzwald!

(…) Mit dem Bau von jetzt schon technisch möglichen bis zu 240 m hohen Windkraftanlagen, würden durch die nötigen Parzellierung mittels sehr großflächiger Kahlschläge sowie die Anlage sehr breiter schwerlastfähiger Zufahrten und Rettungswege, nicht nur die Fauna und Flora der Waldflächen beschädigt.”

Aktuell werden im Berliner Senat für den Bau von 8 Windkraftanlagen im Ressort Umwelt/Energie Vertragsgespräche zur Verpachtung der dafür notwendigen Flächen im Liepnitzwald geführt. Die in Frage kommende Waldfläche des WEG Wandlitz beträgt insgesamt 263 ha, so die Verfasser des Brandbriefes.

 

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