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Guten Morgen an diesem graugrauem Dienstag

Nachrichten aus Deutschland und der Welt 2 x am Tag (Testbetrieb)

Stromausfall – Strassensperrung – Tschernobyl

Bernau: Der Frühling legt ne kleine Pause ein und zeigt sich heute mit Regen, Graupelschauern und Gewitter. Ideales Redaktionswetter für uns. Wir hoffen, Ihr seid gut zur Arbeit gekommen und habt einen stressfreien Tag.

Und sonst? In Biesenthal ist stellenweise der Strom ausgefallen und einige Leser stehen seit heute früh um 4 Uhr im Dunkeln.

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von Ahlen GmbH - Bild kann nicht geladen werden.  

Verkehr: Wandlitz – neuer Kreisverkehr: Die Bauarbeiten an der Kreuzung der B 273 mit der Zühlsdorfer Chaussee (K 6004) bzw. Oranienburger Straße haben begonnen und somit auch die Vollsperrung in Richtung Oranienburg. Hier entsteht im Auftrag des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg und des Landkreises Barnim ein neuer Kreisverkehr. Infos gibt es gleich noch einmal von uns.

Heute, vor genau 30 Jahren,  ereignete sich am 26. April 1986 die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl.

„Bei einer durchgeführten Simulation eines vollständigen Stromausfalls kam es auf Grund schwerwiegender Verstöße gegen die geltenden Sicherheitsvorschriften sowie der Bauart bedingten Eigenschaften des mit Graphit moderierten Kernreaktors vom Typ RBMK-1000 zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg, der zur Explosion des Reaktors führte. Innerhalb der ersten zehn Tage nach der Explosion wurde eine Aktivität von mehreren Trillionen Becquerel freigesetzt. Die so in die Erdatmosphäre gelangten radioaktiven Stoffe, darunter die Isotope 137Cs mit einer Halbwertszeit (HWZ) von rund 30 Jahren und 131I (HWZ: 8 Tage), kontaminierten infolge radioaktiven Niederschlags hauptsächlich die Region nordöstlich von Tschernobyl sowie viele Länder in Europa.

https://www.youtube.com/watch?v=sDiThP-JZCA

Laut WHO und IAEA (2006) starben an den Folgen akuter Strahlenkrankheit knapp 50 Menschen. In den drei am stärksten betroffenen Ländern sei aufgrund der erhöhten Strahlenexposition mit etwa 9000 zusätzlichen tödlichen Krebs- und Leukämieerkrankungen zu rechnen. Für Gesamteuropa schätzte Elisabeth Cardis 2006 ab, dass bis 2065 mit etwa 16.000 Schilddrüsenkrebserkrankungen und 25.000 sonstigen zusätzlichen Krebserkrankungen zu rechnen ist.

Über die weltweiten gesundheitlichen Langzeitfolgen, insbesondere jene, die auf eine gegenüber der natürlichen Strahlenexposition erhöhte effektive Dosis zurückzuführen sind, gibt es seit Jahren Kontroversen. Die WHO hält insgesamt weltweit ca. 8000 Todesopfer (davon ca. 4000 direkt zuzuordnend und weitere ca. 4000 nachfolgend) für gesichert.“ So zu lesen bei Wikpedia.

 

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