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„Impfen macht Schule“ Info-Kampagne für Kinder und Jugendliche startet

Bildungsministerium Brandenburg

Bernau / Brandenburg: Mit einer Info-Kampagne an Brandenburger Schulen sollen Kinder und Jugendliche von 12-17 Jahren anschaulich über Corona-Schutzimpfungen informiert werden.

Hierfür werden durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) 125.000 Impfflyer und zirka 3.000 Plakate mit Informations- und Aufklärungsmaterial an weiterführende Schulen verteilt.

Bildungsministerin Britta Ernst: „Angesichts des steigenden Infektionsgeschehens müssen wir erreichen, dass auch mehr Kinder und Jugendliche die vielfältigen Impfangebote wahrnehmen. Jede Impfung hilft, zu einem geregelten Schulalltag zurückzukehren und belastende Quarantäne-Maßnahmen oder Schulschließungen zu verhindern. Impfen schützt jeden Einzelnen und erhöht die Sicherheit für alle. Das wollen wir mit unserer Kampagne ‚Impfen macht Schule‘ stärker in die Breite bringen.“

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An den 376 weiterführenden Schulen Brandenburgs werden insgesamt 114.600 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Die fast 125.000 Impfflyer sollen an alle Schülerin und jeder Schüler verteilt werden. Der Flyer, dessen Grundkonzeption aus Thüringen kommt, klärt anschaulich über das Impfen gegen das Corona-Virus auf; nennt die Fakten und setzt sich kurz mit Gerüchten und Fake News auseinander.

Den Flyer könnt Ihr Euch bereits hier anschauen.

Was gilt für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren?

Seit Juni 2021 können nun auch Kinder ab 12 Jahren gegen das Coronavirus geimpft werden.

Am 16. August hat die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre COVID-19-Impfempfehlung aktualisiert und spricht nunmehr eine Impfempfehlung für alle 12- bis 17-Jährigen aus. Auf der Grundlage neuer Überwachungsdaten, insbesondere aus dem amerikanischen Impfprogramm mit nahezu 10 Millionen geimpften Kindern und Jugendlichen, können mögliche Risiken der Impfung für diese Altersgruppe jetzt zuverlässiger quantifiziert und beurteilt werden, hieß es zur Begründung. Unter anderem ergaben aktuelle mathematische Modellierungen, die die nun dominierende Delta-Variante berücksichtigen, dass für Kinder und Jugendliche ein deutlich höheres Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion in einer möglichen 4. Infektionswelle besteht.

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Nach sorgfältiger Bewertung dieser neuen wissenschaftlichen Beobachtungen und Daten kommt die STIKO zu der Einschätzung, dass nach gegenwärtigem Wissenstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen. Daher hat die STIKO entschieden, ihre bisherige Einschätzung zu aktualisieren und eine allgemeine COVID-19-Impfempfehlung für 12- bis 17-Jährige auszusprechen. Diese Empfehlung zielt in erster Linie auf den direkten Schutz der geimpften Kinder und Jugendlichen vor COVID-19 und den damit assoziierten psychosozialen Folgeerscheinungen ab. Unverändert soll die Impfung nach ärztlicher Aufklärung zum Nutzen und Risiko erfolgen. Die STIKO spricht sich ausdrücklich dagegen aus, dass bei Kindern und Jugendlichen eine Impfung zur Voraussetzung sozialer Teilhabe gemacht wird. (Quelle: Landesregierung Brandenburg)

Corona-Zahlen an Schulen

Meldung für die 48. Kalenderwoche, am Stichtag 2.12.2021:

Schulen und Lerngruppen

  • 1 Schule geschlossen (Vorwoche: 2)
  • 46 Schulen mit einzelnen Lerngruppen in Quarantäne (Vorwoche: 81)
  • 94 Lerngruppen in Quarantäne an den betroffenen Schulen (Vorwoche: 160)

Lehrkräfte

  • 426 positiv getestete Lehrkräfte (1,70 Prozent)[3], darunter 38 Neuinfektionen am Stichtag (Vorwoche: 490 / 1,96 Prozent), darunter 32 Neuinfektionen am Stichtag)
  • 589 Lehrkräfte in Quarantäne (2,36 Prozent) (Vorwoche: 687 / 2,75 Prozent)

Schülerinnen und Schüler

  • 5.935 positiv getestete Schülerinnen und Schüler (1,99 Prozent), darunter 498 Neuinfektionen am Stichtag (Vorwoche: 6.182 / 2,08 Prozent), darunter 545 Neuinfektionen am Stichtag)
  • 12.639 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne (4,25 Prozent) (Vorwoche: 14.739 / 4,95 Prozent)

Hier die Bezugsgrößen: Im Schuljahr 2021/22 gibt es im Land Brandenburg 923 Schulen, rund 25.000 Lehrkräfte sowie rund 297.700 Schülerinnen und Schüler [2] an Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft.

Fußnoten:

2 Schätzung zum Schuljahresanfang

3 Dabei handelt es sich um Ergebnisse von PCR-Tests, die in der Regel von den Gesundheitsämtern – im Rahmen der Kontaktnachverfolgung – an die Schulen gemeldet werden, nicht um die Ergebnisse von Selbsttests der Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schüler
Martina Marx (0331) 866 35 21

Verwendete Quellen: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport / Landesregierung Brandenburg

 

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