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Tanzclub Bernau begeisterte in Göttingen

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Auch wenn das Frühjahr gerade erst begonnen hat, ist die Saison der Standardformationen in der Bundesliga für dieses Jahr bereits wieder zu Ende.

Am Samstag fand das letzte Saisonturnier im niedersächsischen Göttingen statt. Das formationsbegeisterte Göttinger Publikum bot den acht Standardformationen der 2. Bundesliga, die aus insgesamt sechs Bundesländern angereist waren, einen begeisterten Empfang. Die Formationen dankten dies mit einem Formationsfeuerwerk auf hohem Niveau.

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Auch wenn die Mannschaften sportlich um die beste Leistung und eine entsprechende Wertung kämpften, war überall gegenseitige Achtung und ein bisschen Abschiedsstimmung zu spüren. Während sich die Formationen aus Bochum und Rüsselsheim aus der 2. Bundesliga zurück zur Regionalliga verabschieden mussten, durften sich die Formationen aus Braunschweig und Hamburg freuen, in der Saison 2015 in der 1. Bundesliga zu tanzen. Sie ersetzen dort die Teams aus Kassel und Oberhausen, die in die 2. Bundesliga absteigen.

Die Tänzerinnen und Tänzer der Standardformation vom Tanzclub Bernau sind mit viel Spannung in diese Saison gestartet. War doch ein Start in der 2. Bundesliga für sie absolutes Neuland, verbunden mit der erheblichen Anspannung wie man sich dort platzieren kann. Der Start des Teams bot aber auch Neues für die 2. Bundesliga. Noch nie hat eine Standardformation aus den neuen Bundesländern einen Fuß auf das Bundesligaparkett gesetzt. Und noch nie hat eine Formation während der gesamten Saison mit nur sechs Paaren eine so solide Leistung auf das Parkett gezaubert. Eine Herausforderung an die Wertungsrichter, sich plötzlich in der Bundeliga auf nur sechs Paare einzulassen und zu akzeptieren, dass dies völlig konform mit dem Regelwerk des Deutschen Tanzsportverbandes ist. Hier waren die Zuschauer in den verschiedenen gastgebenden Städten flexibler und zollten der Leistung der Bernauer Tänzerinnen und Tänzer begeisterten Beifall.

Die Bernauer begeisterten sowohl mit ihrem tänzerischen Können und überzeugten die Zuschauer, dass ihnen das Tanzen trotz der Anstrengung Freude macht. Ihr Lächeln hatte echte Ausstrahlung und unterschied sich damit von anderen, bei denen das Lächeln vordergründig Programm war. Besondere Anstrengung wurde den Bernauern in der Tat abverlangt. Auch wenn man so locker annehmen könnte, dass ja sechs Paare leichter zu koordinieren sind als acht Paare, so unterschätzt man leicht, dass auch die sechs Paare die Fläche ausfüllen müssen und damit die einzelnen Paare weitere Wege tänzerisch füllen müssen und sie sich nicht in der Enge verstecken können und auch jede Fußspitze korrekt gesetzt werden muss.

Dass dies stets so gelingen konnte, ist nicht nur den Tänzerinnen und Tänzern zu verdanken, sondern auch den Trainern Laura Kilian und Markus Klabe. Auch das Engagement eines fleißigen Helferteams, dessen Kern auch in diesem Jahr Ingrid und Dieter Klabe waren, ist unerlässlich für den Erfolg. Getragen wird ein Team natürlich auch von Fans, die dem Team trotz weiter Wege immer wieder Anerkennung und Unterstützung zeigen.

In allen Turnieren konnte sich das Bernauer Team außerhalb der Abstiegsgefährdung platzieren und kann so optimistisch in die kommende Saison blicken. Das Jubeln in Göttingen war also alles andere als Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit. Die Formationskapitäne Juliane Berger und Torsten Behren hatten am Samstag in Göttingen einen doppelten Grund zur Freude. Den erfolgreichen Klassenerhalt in der 2.  Bundesliga krönte das 30.  gemeinsam getanzte Turnier. Nur ein Turnier musste Tosten Behren mit einer anderen Partnerin tanzen, nämlich das als Juliane Berger in dieser Saison verletzt ersetzt werden musste.

Zu den getanzten Turnieren kommen unzählige Trainingsrunden und diverse Showauftritte der Formation. Der nächste Showauftritt steht schon am 22. März anlässlich der Gebietsmeisterschaften über 10 Tänze in Frankfurt/Oder an. Weitere Showauftritte sind bereits angefragt.
Doch nicht nur die Standardformation ist auf den Tanzflächen der Republik erfolgreich, sondern auch Einzelpaare.

So machten auch am letzten Samstag die Meldungen über die Erfolge des Nachwuchses die Runde. Beim Jugendwochenende der Tanzsportabteilung Grün-Gold des btc Turngemeinde 1848 Berlin verzauberten Sarah Boernchen und Kilian Grapentin Zuschauer und Wertungsrichter und sammelten alle möglichen 15 Einsen ein und konnten strahlend den Pokal in den Standardtänzen ihrer Altersklasse entgegen nehmen. Der zweite Platz im Latein belegte ihre gute Leistung.

Aber auch die jüngeren Zwillinge Nele und Justus Festner machten deutlich wie sehr ihnen Tanzen Spaß macht und konnten sich im Standardbereich ins Finale tanzen, das sie im Latein nur knapp verfehlten.

Infos: http://tanzclub-bernau.de/

Foto: Peter Taube

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