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„SCHLUSS MIT DER SOZIALROMANTIK! – Bernauer JUGENDRICHTER ZIEHT BILANZ“

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Am Freitag, den  17.01.14, um 19.00 Uhr, stellt der Bernauer  Jugendrichter Andreas Müller sein Buch „Schluss mit der Sozialromantik im Bernauer Paulus Prätorius -Gymnasium vor und wird daraus lesen.

Im Jugendstrafrecht wird weiter eingespart, das sogenannte Neuköllner Modell gerät in Vergessenheit, gleichzeitig werden die jungen Intensivtäter immer brutaler: Drei Jahre nach Kirsten Heisigs „Ende der Geduld“ zieht Jugendrichter Andreas Müller kritisch Bilanz.

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In seinem Buch Schluss mit der Sozialromantik! erklärt Müller, warum er statt Jugendrichter eigentlich Erziehungsrichter sein müsste, was er vom Warnschussarrest hält, wie er mit Intensivtätern umgeht, was ihn mit Kirsten
Heisig verbindet und warum er die Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfe für eine „Bastion der linken Sozialromantik“ hält.

Andreas Müller nimmt kein Blatt vor dem Mund: Er berichtet von schwierigen Fällen aus seinem Berufsalltag, sagt der rechten Szene den Kampf an und erklärt, warum die Legalisierung von Cannabis
„kein Drama“ für den deutschen Rechtsstaat wäre. „Am liebsten wäre mir“, ist Andreas Müller überzeugt, „ich schaffe mich selbst ab“.

Andreas Müller ist Jugendrichter am Amtsgericht Bernau und war ein langjähriger Freund von Kirsten Heisig. Viele seiner Urteile sind ungewöhnlich kreativ, so manche bis zum heutigen Tag legendär und einige hatten landesweite Signalwirkung. Seit über zehn Jahren wird Müller in den Medien immer wieder als Experte zum Thema Jugendstrafrecht befragt.

Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung der Buchhandlung Schatzinsel und des Gymnasiums.

Infos: www.schatzinsel-bernau.de

Telefon: 03338/761991

 Foto: Pressefoto/Siegfried Pielken

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