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Lok Bernau kassiert Derby-Niederlage bei ALBA Berlin

FriedrichLotze Alba Lok

Der SSV Lok Bernau kam am Samstagnachmittag bei ALBA Berlin 2 nicht über ein 76:90 (36:51) hinaus.

Die jungen Berliner sicherten somit den direkten Vergleich im Berlin-Brandenburg-Derby, der im Kampf um den dritten Platz in der 1. Regionalliga Nord entscheidend werden könnte. Bei den Bernauern war Oumar Sylla mit 19 Punkten und sieben Rebounds bester Werfer.

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Trotz einer echten Heimspielatmosphäre in der Max-Schmeling-Halle durch die zahlreich angereisten Bernauer Fans, kamen die Brandenburger Korbjäger nur schwer in Fahrt. Angeführt von Ismet Akpinar, dem die viertägigen Reisestrapazen mit der Profimannschaft zum Eurocup-Spiel in die Ukraine nicht anzumerken waren, legten die Hausherren ein hohes Tempo und eine überdurchschnittliche Trefferquote vor.

Mit 13:4 zogen die Albatrosse davon, ehe die Lok langsam ins Spiel fand. Bis zur ersten Viertelpause kämpften sich die Bernauer wieder auf Schlagdistanz heran (19:23, 10. Minute). Besonders die Berliner Würfe aus der Distanz trafen die Bernauer immer wieder mitten ins Herz. In der ersten Halbzeit fanden allein acht Dreierversuche das Ziel, bei einer Quote von fast 50 Prozent. Hinzu kamen bei den Bernauern individuelle Fehler, die die Hauptstädter konsequent mit schnellen Punkten bestraften.

Der SSV war weit von seiner Leistung der Vorwoche entfernt und rannte schon zur Halbzeit einem deutlichen 36:51 Rückstand hinterher.

Nach dem Seitenwechsel eröffneten die Gäste mit schnellen Punkten von Oumar Sylla und Jonas Böhm und ließen ein Aufbäumen erkennen. Bis auf zehn Zähler konnte Bernau den Rückstand verkürzen, ehe es wieder eine Serie von Ballverlusten und vergebenen Würfen hagelte. Diese Phase nutzte Sebastian Fülle mit acht Punkten in Folge (50:66, 28. Minute). Auch in der weiteren Folge fanden die Bernau kein Mittel gegen die hochprozentig treffenden Berliner, die in Ismet Akpinar (26 Punkte) immer wieder ihren sichersten Schützen fanden. 21 Punkte betrug der Rückstand, als die Lok zum letzten Aufbäumen ansetzte.

Oumar Sylla und Nick Novak markierten im Schlussabschnitt gemeinsam noch einmal 15 Punkte. Am Ende brachten die Berliner den Sieg aber sicher nach Hause und revanchierten sich für die Hinspielniederlage im November. Mit 76:90 kassierte der SSV Lok Bernau am Samstag die fünfte Saisonniederlage.

Lok-Headcoach René Schilling war nach dem Spielende sichtlich enttäuscht, quittierte dem Hauptstadtnachwuchs aber eine starke Leistung. „ALBA hat sich den Sieg erkämpft und verdient gewonnen. Uns fehlte heute auf den Feld der unbedingte Siegeswille. Das war kein Vergleich zu unserem Spiel in der letzten Woche. Es ist schade für unsere Fans, die uns heute bis zum Schluss großartig unterstützt haben.“

Am kommenden Wochenende steht für die Lok-Basketballer wieder ein Heimspiel an. Der SSV empfängt mit dem Bramfelder SV das Schlusslicht der Regionalliga. Trainer René Schilling warnt allerdings davor, „dass es kein Selbstläufer wird“. Die bisher punktlosen Hamburger haben sich an diesem Wochenende nach fast 20 Punkten Rückstand gegen Magdeburg zum ersten Saisonsieg gekämpft.

Das Heimspiel des SSV Lok Bernau beginnt am Samstag wie immer um 19.00Uhr in der Sporthalle Heinersdorfer Straße.

SSV Lok Bernau: Oumar Sylla (19 Punkte), Nick Novak (12), Benito Barreras (11), Friedrich Lotze (10), Jonas Böhm (9), Alexander Rosenthal (8), Dominique Klein (6), Marcus Dathe (1), Viktor Mier (0), Philipp Bednarski (0), Jan Zawadzki (dnp)

ALBA Berlin 2: Ismet Akpinar (26 Punkte), Sebastian Fülle (19), Niklas Ney (10), Lukas Herwig (9), Marley Jean-Louis (8), David Herwig (7), Konstantin Kovalev (6), Tim Schneider (3), Kevin Wohlrath (2), Leonard John (dnp), Daniel Zawadzki (dnp), Ole Oder (dnp)

Foto: Ricardo Steinicke

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