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Ein Brief voller Kinderträume geht auf Reisen…

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Viele kleine und große Wünsche gehen dieser Tage auf Reisen – doch woher kommt der Brauch vom Wunschzettel? 

Wir haben uns auf Spurensuche begeben und widmen dem magischen Brief, welcher Träume wahr werden lässt, unsere heutige „Weihnachtsgeschichte“. 

Wir wünschen Euch viel Spaß dabei – 

Wie in jedem Jahr schreiben viele fleißige, kleine und große Hände eifrig einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann – voller Erwartungen, dass die zu Papier gebrachten Wünsche sich erfüllen mögen. Die Einen verstecken das Werk unter ihrem Kopfkissen, die Anderen versenden ihn per Post an den Weihnachtsmann!

Ist es wirklich Tradition oder alles nur eine wunderbar funktionierende Marketingstrategie?

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Die ersten Briefe dieser Art kamen Ende des 17. Jahrhundert auf und wurden von den eigenen Eltern quasi in Auftrag gegeben und bezahlt. Pfarrern sowie Lehrern oblag es nun, die vorgegebenen, künstlerisch gestalteten Bögen mit den Kindern in schönster Schrift und mit ausgefeilten Formulierungen zu vollenden. Es waren Danksagungen an die Eltern, die Paten und Bitten an Gott um himmlischen Segen.

Im 18. Jahrhundert sprach man dann schon von Weihnachtsbriefen, die sich mit der Zeit optisch und auch inhaltlich änderten. Aus den anfänglichen christlichen Symbolen, wie beispielsweise Jesus und Maria oder die Krippenszene, wurden mehr und mehr bürgerliche Bildnisse wie der Weihnachtsbaum aufs Papier gebracht und auch erste eigene Wünsche wurden verfasst.

Zur Hälfte des 19. Jahrhunderts kam der kommerzielle Aspekt hinzu, findige Spielwarenhersteller aus Deutschland begannen ihr Angebot mit Abbildungen auf Blätter zu drucken, worauf die Kinder ihren Wunsch nur noch zu markieren brauchten.
Bald schon kamen in den Briefen auch das Christkind mit seinen Engeln als Helfer und ein mit Gaben bepackter Weihnachtsmann vor und so ist es bis heute geblieben.

Die meist reich verzierten und bemalten Wunschzettel, die per Post den Weg in eines der sieben deutschen Weihnachtspostfilialen finden, werden einzeln und teilweise individuell beantwortet – und das ehrenamtlich.
Während früher noch vergleichsweise kleine Wünsche, wie eine Puppe oder ein Spielzeugauto die Wunschzettel dominierten, sind es heute eher Barbies, Lego, Smartphones und Spielkonsolen.
Ein kleiner Trost – Kuscheltiere stehen noch immer ganz oben auf der Wunschliste.

Seit 1984 werden im brandenburgischen Himmelpfort, dem nächstgelegenen und auch bekanntesten Weihnachtspostamt, die Briefe an den Weihnachtsmann gelesen und in 17 Sprachen beantwortet. Im letzten Jahr hat es mit rund 294.000 Briefen einen Rekord gegeben, wovon knapp 18.000 Wunschzettel aus sage und schreibe 78 Ländern kamen.

Wer jetzt den Drang verspürt, schnell noch einem Brief an den Weihnachtmann zu schreiben, sollte sich beeilen.
Bis spätestens zum 13.12.2014 sollte der Brief in der Schreibstube des Weihnachtsmannes eingehen.

Die Adresse des Weihnachtspostamtes lautet:
An den Weihnachtsmann
Weihnachtspostfiliale
16798 Himmelpfort

Wer seinen Brief lieber persönlich überbringen möchte, kann den Weihnachtsmann in Himmelpfort besuchen und an den Wochenenden über den historische Weihnachtsmarkt bummeln.

Weihnachtshaus Himmelpfort
Klosterstraße 23
16798 Fürstenberg/Havel OT Himmelpfort

Die Öffnungszeiten sind:
Montag, Dienstag und Mittwoch: 09:30 – 12:00 Uhr / 12:30 – 17:00
Donnerstag und Freitag: 9:30 – 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11:00 Uhr – 16:00 Uhr
Heiligabend: 09:00 Uhr – 11:00 Uhr

Wie auch immer Euer Brauch rund um den Wunschzettel aussieht, wir wünschen Euch einen gnädigen Weihnachtsmann.
Mögen all Eure Wünsche in Erfüllung gehen.

LG Euer Bernau LIVE Team

Foto: Bernau LIVE

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