Anzeige  
 
           +++ Aktuelle Kurzmeldungen +++
Covid-19: Alle Infos zur geänderten Corona-Verordnung ab 16. Juni 2021 im Land Brandenburg. Beitrag
Hinweis: Bernauer Stadtverwaltung wieder im Regelbetrieb. Beitrag
Wetter am Donnerstag: Anfangs sonnig, später ein paar Wolken bei bis zu 25 Grad

Bernau: Lok zeigt Nerven und verliert gegen Aschersleben

AlexRosenthal Lok ASL

Im Auftaktspiel der Rückrunde in der 1. Regionalliga Nord musste der SSV Lok Bernau die erste Heimspielniederlage der Saison hinnehmen. Gegen die starken Gäste von der BG Aschersleben verloren die Bernauer Korbjäger am Ende deutlich mit 76:92 (38:44). Beim SSV erreichten lediglich Nick Novak (22 Punkte) und Oumar Sylla (15 Punkte) Normalform.

Ziemlich angefressen wirkte Lok-Headcoach René Schilling nach der Schlusssirene. In der Schlussphase hatten seine Schützlinge den BG Aschersleben Tigers nichts mehr entgegen zu setzen. „Wir haben den Sieg heute verschenkt“, fasste Schilling das Spiel kurz und knapp zusammen. Bis zur 36. Minute hielt sich der SSV alle Chancen für einen Schlussspurt in der intensiven und spannenden Partie offen. Allerdings zeigte dann Aufbauspieler Marcus Dathe Nerven und provozierte mit gleich zwei technischen Fouls die Vorentscheidung. Nach einem geblockten Korbleger forderte er ein Foul. Das bis dahin ohnehin unsicher und unerfahren wirkende Schiedsrichterduo bestrafte dies mit einem „T“. Für Dathe war es das fünfte persönliche Foul. Er beschwerte sich weiter und provozierte somit noch ein weiteres technisches Foul gegen die Bank. Mit den resultierenden Freiwürfen setzten sich die Gäste dann entscheidend auf 16 Zähler ab (66:82).

Anzeige  

Dabei starteten die Hausherren engagiert und hellwach in die Partie. Die auch im Vorfeld als stark eingeschätzten Gäste aus Sachsen-Anhalt boten den Zuschauern ein spannendes Spiel. Durch Oumar Sylla und Nick Novak ging die Lok zwar in Führung, konnte sich aber nicht absetzen. Die 21:16 Viertelführung der Bernauer glichen die Tigers innerhalb von 34 Sekunden im zweiten Viertel aus. Bei den Gästen sorgten Julius Zurna, Borgia Miballa und Sebastian Harke in der ersten Halbzeit für offensive Gefahr. Die Lok verpasste es, durch unnötige Ballverluste und vor allem durch eine schwache Freiwurfquote die Führung zu verteidigen. Beim Stand von 38:44 ging es mit einem knappen Rückstand in die Kabine.
Aber auch in der zweiten Halbzeit lief die Lok einem Rückstand hinterher und konnte den Vorsprung der Ascherslebener nicht entscheidend verkürzen.

Die Gäste profitierten von einer überdurchschnittlichen Trefferquote von über 50 Prozent und einem aus allen Lagen treffenden Julius Zurna (24 Punkte). Große Probleme in der Defensive bereitete den Bernauern auch Center Ljubisa Markovic, der in der zweiten Halbzeit 15 seiner 17 Punkte sammelte. Gegen die 2,12m des Serben hatten die SSV-Korbjäger nichts entgegen zu setzen. Mit einen viertelübergreifenden 6:0-Lauf setzten die Hausherren noch einmal zur Aufholjagd an (61:67, 32. Minute). Die direkte Antwort der Sachsen-Anhaltiner kam durch Angelo Görsch und Julius Zurna. Dennoch blieben sie auf Tuchfühlung und kämpften verbissen in einem intensiven Spiel. Am Ende verpasste der SSV Lok Bernau mit der 76:92 Niederlage die Revanche und verlor auch das Rückspiel gegen die Aschersleben Tigers.

Nach elf Monaten ist damit die Heimserie der Bernauer ohne Niederlage gerissen.

Der SSV Lok Bernau bleibt auf dem dritten Tabellenplatz, hat nun aber bereits vier Punkte Rückstand auf den SC Itzehoe. Am kommenden Wochenende treten die Barnimer Basketballer auswärts bei den Hannover Korbjägern an.

SSV Lok Bernau: Nick Novak (22 Punkte), Oumar Sylla (15), Dominiue Klein (9), Marcus Dathe (7), Alexander Rosenthal (6), Benito Barreras (6), Jonas Böhm (4), Friedrich Lotze (4), Viktor Mier (3), Philipp Bednarski (0), Jan Zawadzki (dnp)

BG Aschersleben Tigers: Julius Zurna (24 Punkte), Borgia Mibala (21), Ljubisa Markovic (17), Louis Birdsong (13), Sebastian Harke (10), Angelo Görsch (7), Paul Münsinger (0), Joshua Stepputat (0), Edward Madi (0), Pascal Wolfram (0), Sirak Tadesse (0), Karl Democh (dnp)

Foto: Ricardo Steinicke

Anzeige Bahnhofs-Passage Bernau
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"