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Bernau: Flüchtlingsaufnahme in Bernau bei Berlin –

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Wie bereits von uns berichtet und zahlreichen Medien zu entnehmen war, soll der Landkreis Barnim in diesem Jahr etwa 800 Asylsuchende aufnehmen. Diese sollen nach einem Schlüssel auf die einzelnen Städte und Orte verteilt werden. Als zweitgrößte Stadt im Barnim ist auch Bernau verpflichtet, seinen Beitrag zur Unterbringung zu leisten.

Hierzu fand diese Woche eine Fachtagung zum Thema „Bereitstellung von Wohnraum für Flüchtlinge in der Stadt Bernau bei Berlin“ im Bernauer Rathaus statt. Schwerpunkte waren hier die Darstellung der Lage der im Landkreis Barnim untergebrachten Asylsuchenden durch Silvia Ulonska, Dezernentin für Sozial- und Umweltangelegenheiten des Landkreises Barnim, sowie Möglichkeiten unterstützender Maßnahmen zur Unterbringung Asylsuchender durch die Stadt Bernau.

Vorschläge des Landkreises, dass Flüchtlinge in Wohnungen untergebracht werden sollen, erweisen sich auf Grund der prekären Wohnungslage in Bernau als eher schwierig, da es mitunter lange Wartelisten bei den städtischen Gesellschaften, wie der WOBAU gibt.

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Auch eine etwaige Bereitstellung von Liegenschaften für eine Art Übergangs-Wohnheime ist nicht ganz so einfach. Bisher kamen für Bernau vier Objekte in Frage. Unter anderem ein bald leer werdendes Seniorenheim in Bernau Waldfrieden oder ein ehemaliges Kasernengelände in Bernau Ladeburg.

Bürgermeister André Stahl wies hierbei jedoch auf den schlechten Zustand der Immobilien hin und machte vor allem auf die fehlende Infrastruktur wie etwa naheliegende Einkaufsmöglichkeiten aufmerksam.

Bis zum 15. Februar 2015 sollen nun entsprechende Vorschläge der einzelnen Städte und Gemeinden dem Landkreis vorgelegt werden.

„Wir müssen diese gesellschaftliche Herausforderung gemeinsam meistern. Ich kann nur alle Bernauerinnen und Bernauer herzlich bitten, die Fremden zu akzeptieren und sie möglichst willkommen zu heißen. Versuchen wir, ihnen die Zeit in Bernau so zu gestalten, dass sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen“… So Bernaus Bürgermeister André Stahl.

Über etwaige Neuigkeiten werden wir Euch informieren.

Foto: Ora International/CC BY SA 2.0

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