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Deutschland rettet Lebensmittel – Bernauer Tafel in Not

Aktionswoche

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Bernau / Barnim: Mit einer bundesweiten Aktionswoche unter dem Motto: Deutschland rettet Lebensmittel – Zu gut für die Tonne, möchte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln werben.

Jedes Jahr werden in Deutschland zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel auf dem Müll geworfen. Hierbei handelt es sich um Reste aus Produktion, Gastronomie, Handel oder aber auch aus privaten Haushalten. Allein der Anteil aus privaten Haushalten betrug im Jahr 2015 sechs Millionen Tonnen Lebensmittel, dies entspricht 75 Kilogramm pro Person.

Mehr als ein Drittel der weggeworfenen Lebensmittel machen Obst und Gemüse aus, dicht gefolgt von Backwaren und Produkten, auf denen das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Fast die Hälfte der Lebensmittel, die wir aufgrund des abgelaufenen Datums entsorgen sind ungeöffnete Produkte, wie Jogurt, welcher sicherlich noch genießbar wäre.

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Was der Verbraucher nicht sieht, ist das Ausmaß seines Handels, denn jeder weggeworfene Apfel, jedes Kilo Rindfleisch, welches in der Tonne landet und jedes Getreidekorn haben eine weite Reise hinter sich. Die wenigsten Lebensmittel in unserem Kühlschrank stammen von dem Bauer aus dem Nachbardorf, sondern aus dem nahegelegenen Supermarkt und damit aus Spanien, Italien und Afrika. Jedes dieser Lebensmittel hat in seiner Herstellung Unmengen von Wasser verbraucht und Co2 und andere Gase produziert. Jedes Lebensmittel, welches in unserem Einkaufskorb landet, ist zu schade für die Tonne!

Dabei wäre es so einfach, wären wir uns unseres Verbrauches bewusst und würden auch unseren Bedarf so anpassen, würde die Nachfrage und damit die Produktion sinken. Würden wir auf mehr Regionalität Wert legen und bei dem Bauern im Nachbardorf unser Gemüse kaufen, würde die Co2 Bilanz der im Supermarkt liegenden Tomaten aus Spanien sinken, da wir sie nicht mehr bräuchten. Es gäbe unzählige Beispiele wie man mit wenigen Schritten der Umwelt, unserer Gesundheit und letztlich unserem Geldbeutel etwas Gutes tun könnte.

Um wenigstens einen Teil der weggeworfenen Lebensmittel sinnvoll nutzen zu können, haben sich in den vergangenen Jahren Organisationen gegründet, welche es sich zur Aufgabe machen Lebensmittel zu retten. Gerade in den Großstädten ist Foodsharing ein beliebter Trend. Wir berichteten: https://bernau-live.de/nachrichten/bernau/foodsharing-nun-auch-in-bernau-angekommen  – hier konnten zum Beispiel allein in Köln 2,5 Millionen Kilogramm Lebensmittel vor der Tonne gerettet werden.

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Ein anderer Abnehmer nicht benötigter Lebensmittel ist die Tafel Bernau

Allein die Bernauer Tafel versorgt ca. 1000 Familien regelmäßig mit Lebensmitteln und anderen Produkten des täglichen Bedarfs. Es sind Menschen, die sich den normalen Gang zum Supermarkt nicht mehr leisten können und auf die Hilfe Anderer angewiesen sind.

Doch die Bernauer Tafel ist in Not, denn mit Beginn der Corana-Pandemie gingen sowohl die Lebensmittel-, als auch die finanziellen Spenden bis zu 95 Prozent zurück. Wichtige Veranstaltungen, auf denen die Bernauer Tafel für Aufmerksamkeit sorgte und Spenden sammeln konnte fallen in diesem Jahr aus. So fehlen die Einnahmen der Suppenküche im Edeka-Center, der Tag der Vereine oder andere Veranstaltungen.

Doch wie uns Herr Raske mitteilt ist die Motivation hoch und unter dem Motto: WIR SIND NOCH DA und haben vor zu bleiben! wird die Bernauer Tafel auch diese Krise meistern. Wer die Bernauer Tafel unterstützen möchte, findet unter https://www.bernauer-tafel.de/ alle Informationen.

Alles rund um das Thema Lebensmittelverschwendung mit vielen Tipps und allerlei Fakten findet ihr unter: https://www.zugutfuerdietonne.de

Verwendete Quellen: Bernauer Tafel, Bundesministerium für Ernährung, Bernau LIVE

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