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Bernau: Martinsumzug von der St. Marien – zur Herz-Jesu-Kirche

Martinstag am 11. November

Bernau (Barnim): Am gestrigen Montag leuchteten in der Bernauer Innenstadt zahlreiche Laternen zum traditionellen Martinsumzug.

Auch in diesem Jahr lud die evangelische Kirchengemeinde St. Marien zum gemeinsamen Martinsfest am 11. November ein.

Bereits am Nachmittag füllte sich hierzu die St. Marien Kirche bis auf den allerletzten Platz um dem Martinsspiel beizuwohnen und gemeinsam zu singen. Erzählt wurde hier die Geschichte des heiligen Martin von Tours.

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Im Anschluss trafen sich unzählige Kinder und Eltern in der Bernauer Bürgermeisterstraße um gemeinsam durch die Stadt zu ziehen.

Von hier aus ging es, begleitet von der Bernauer Polizei und Pferd, mit hunderten Laternen über den Platz am Steintor zur katholischen Herz-Jesu Kirche um beim Martinsfeuer, heissem Tee und Martinshörnchen den Abend ausklingen zu lassen.

Grundschule Schönow

Wie in jedem Jahr findet auch an der Grundschule in Schönow ein Laternenumzug satt. Los geht es am 13.11.2019 um 17.30 Uhr

Bernau – Kita Angergang

Gemeinsam mit der Bernauer Feuerwehr und zahlreichen Trommler*innnen ziehen zahlreiche Kinder und Eltern am späten Nachmittag des 14. November entlang der Stadtmauer durch Bernau. Start ist um 18 Uhr an der Kita Angergang.

Martinstag

Das Datum ist von Martins Grablegung am 11. November 397 abgeleitet. Der Martinstag ist von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das Martinssingen sowie der Martinsumzug, bei den Kinder zum Gedenken mit Laternen durch die Straßen ziehen…

An einem Tag im Winter begegnete Martin am Stadttor von Amiens einem armen, unbekleideten Mann.

Außer seinen Waffen und seinem Umhang trug Martin nichts bei sich. In einer barmherzigen Tat teilte er seinen Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte dem Armen. In der folgenden Nacht sei ihm dann im Traum Christus erschienen, bekleidet mit dem halben Mantel, den Martin dem Bettler gegeben hatte. Im Sinne von Mt 25,35–40 EU – „Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet … Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ – erweist sich Martin hier als Jünger Jesu. (…) Mit dem Martinstag wird so an den Tag seiner Beerdigung gedacht.

Für die St. Martinsumzüge am 11. November gibt es verschiedene Erklärungen:

Eine besagt, der Laternenumzug stamme von der Suche nach dem Mönch Martin ab. Da er geflüchtet war, weil er nicht Bischof von Tours werden wollte, suchten ihn die Menschen in der Nacht mit Fackeln, Laternen oder Leuchten.

Eine andere Erklärung, geht davon aus, dass es am Grab des Heiligen Martin viele Lichterumzüge gegeben hat.

Daraus ist im Laufe der Jahrhunderte der Brauch entstanden, an seinem Beerdigungstag, dem 11. November, an ihn und seine Taten mit einem Laternenumzug zu denken. Bis 1800 war es üblich, am 11.11. in den Stadtvierteln Martinsfeuer anzuzünden, so wie heute viele Osterfeuer am Ostersonntag.

Die Leute feierten zu Hause das Martinsfest, mit Martinsgans und Martinsgebäck. In den Kirchengemeinden zogen die Kinder von Haus zu Haus und baten um Martinsgaben.

Erst hundert Jahre später wurden die alten Martinsbräuche wiederentdeckt, doch anstelle der Martinsfeuer und der Heischebräuche, fanden Laternenumzüge statt. So auch in Bernau und Umgebung…

(Infos mit Auszügen von Wikipedia)

 

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