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Bernau: Blumenhag und Nibelungen-Süd könnten neue Ortsteile werden

Fraktionsvorschlag

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Bernau / Barnim: Wenn es nach den Wünschen und Vorstellungen von Bündnis für Bernau / FDP gehen würde, so könnte Bernau bei Berlin bald zwei neue Ortsteile haben.

Auch wenn man von einer Umsetzung noch weit entfernt ist, so gibt es schon jetzt entsprechende Namensvorschläge: „Blumenhag“ und „Nibelungen-Süd“.

Die Stadt Bernau setzt sich aktuell aus dem Stadtgebiet und insgesamt 8 Ortsteilen zusammen. Hierzu gehören Ladeburg, Lobetal, Schönow, Börnicke, Waldfrieden und die 3 Birkendörfer Birkholz, Birkenhöhe und Birkholzaue.

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Bei den Ortsteilen handelt es sich um Dörfer und Siedlungen, welche im Laufe der letzten 30 Jahre eingemeindet wurden. So gehörten die Ortsteile Börnicke, Ladeburg, Lobetal und Schönow ursprünglich zum Amt Panketal. Bereits 2001 wurde der Ortsteil Ladeburg im Zuge der Gemeindereform Brandenburg zur amtsfreien Stadt Bernau eingegliedert. Ein Jahr später folgten die Ortsteile Lobetal und Börnicke und wieder ein Jahr später der Ortsteil Schönow.

Bereits 1993 wurden die Birkendörfer als Siedlungen eingemeindet und erst 2014 zu eigenständigen Ortsteilen ernannt. Der Jüngste in der Gruppe ist der Ortsteil Waldfrieden, welcher erst im Februar 2016 hinzukam und zuvor ein Stadtteil von Bernau war.

Am vergangenen Mittwoch lud die Fraktion Bündnis für Bernau / FDP zu einem Pressegespräch ein und überraschte mit dem Vorschlag zwei weitere Ortsteile zu gründen. Hierbei sollen die Stadtgebiete Blumenhag und Nibelungen – Süd ebenfalls eigenständige Ortsteile werden.

Ganz neu ist die Idee allerdings nicht, denn bereits im April 2017 gab es Bestrebungen aus einer Gruppe von Anwohnern, Investoren und politischen Verantwortunsgträgern, den „Süden“ Bernaus zu einem Ortsteil werden zu lassen. Der Vorschlag fand damals jedoch keine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung.

Dies hält jedoch die Fraktion Bündnis für Bernau / FDP nicht davon ab, den Vorschlag erneut auf den Tisch zu bringen. Für die Fraktion liegen die Vorteile der Ortsteilbildung klar auf der Hand, „Die bereits existierenden Ortsteile haben gezeigt, wie wertvoll und effektiv eine eigenständige Vertretung der Bürgerinnen und Bürger durch einen Ortsbeirat ist. In diesen Gremien werden Stimmungen und Meinungen der Ortsteile aufgenommen und direkt an die Verwaltung sowie Mandatsträger der Stadt weitergeleitet.

Begeistert zeigte sich Dr. Detlef Maleuda besonders von der Entwicklung des Ortsteiles Birkholz, welcher mit der Fertigstellung des Dorfgemeinschaftshauses vollkommen neu aufblühte. „Kinder spielen auf dem Spielplatz, ältere Einwohnerinnen und Einwohner treffen sich zum Nachmittagskaffee und die Jugendlichen finden auf dem Fußballplatz ihre sportliche Heimat. Das Dorfgemeinschaftshaus hat sich zu einem Hotspot entwickelt, der für alle offensteht und zum Zentrum des Gemeinschaftslebens geworden ist.“

Aufgrund dieser Erfahrungen ist es für das Bündnis nur folgerichtig, das Stadtteile mit einer hohen Bevölkerungsanzahl eine eigene Vertretung vor Ort haben. „Nibelungen-Süd, das mit der Einwohnerzahl von mehr als 5000 Menschen bereits eine Größe erreicht hat, die fast der des Ortsteils Schönow entspricht, verdient eine eigenständige Vertretung, um die spezifischen Bedürfnisse und Wünsche der Einwohnerinnen und Einwohner besser berücksichtigen zu können.

Ebenso wichtig ist die Bildung des Ortsteils Blumenhag, der in der Vergangenheit zum Beispiel mit besonderen verkehrlichen Herausforderungen zu kämpfen hatte. Die Bürgerinnen und Bürger haben lange auf eine spürbare Verbesserung gewartet, doch die Diskussionen in den Ausschüssen und der SVV brachten nicht immer die aus Bürgersicht besten Ergebnisse. Mit einem eigenen Ortbeirat erhalten die Einwohnerinnen und Einwohner eine starke Stimme, um ihre Anliegen mit Nachdruck in die politischen Entscheidungen einzubringen und eine positive Veränderung für ihren Ortsteil zu erreichen.“

Dieser Meinung ist auch Ladeburgs Ortvorsteher Jens Thaute, der gerade für seine pragmatische und lösungsorientierte Art im Ort beliebt ist. „Bernau wächst, um so wichtiger ist es für die Bürgerschaft bei Fragen und Problemen kurze Wege haben. Mit einem funktionierenden Ortsbeirat ist die Kommunikation mit der Verwaltung enger.“

Ob der Vorschlag zur Gründung neuer Ortsteile eine Mehrheit findet, wird die Diskussion in der kommenden Stadtverordnetenversammlung zeigen.

 

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