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Herbe Niederlage für Lok Bernau in der Mercedes-Benz Arena

"Lok ohne Energie, Intensität und Willen"

Bernau (Berlin): Die verletzungsgeplagten Bernauer Korbjäger verlieren vor 1.300 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena mit 75:93 gegen Cuxhaven.

Ein katastrophales zweites Viertel, sowie eine über die gesamte Spielzeit hohe Anzahl an Ballverlusten besiegelten schlussendlich die verdiente Niederlage. Nach dem 18. Spieltag rangiert LOK BERNAU nun auf Platz fünf der ProB Nord.

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Das Heimspiel in der Mercedes-Benz Arena stand aufgrund der angespannten Personalsituation unter keinen guten Vorzeichen. Lediglich neun Spieler standen dem Trainergespann Schilling und Trzcionka zur Verfügung. Neben den Verletzten Bennet Hundt, Kory Brown und Kresimir Nikic, fehlte auch Point Guard Jonas Mattisseck. Denn auch beim Kooperationspartner ALBA BERLIN sind die Verletzungssorgen dieser Tage groß, sodass Doppellizenzspieler Mattisseck eine wichtige Rolle (knapp 15 min Einsatzzeit in der Anschlusspartie ALBA gegen MBC) im Profi-Team einnimmt.

Nichtsdestotrotz begann die Partie gegen die Cuxhaven Baskets zunächst ausgeglichen. Zwar leistete sich die LOK bereits im ersten Viertel sechs Ballverluste, da jedoch auch die Gäste alles andere als fehlerfrei agierten, endete der erste Spielabschnitt mit einem 17:20. Das zweite Viertel war wohl für alle LOK-Anhänger schwer zu ertragen. In drei der ersten vier Angriffe produzierten die Hussitenstädter vermeidbare Ballverluste. Währenddessen liefen die Cuxhaven Baskets in Person von Andreas Hasenkamm und Lamar Roberson von der Dreierlinie heiß, sodass es in der 14. Spielminute erstmalig einen zweistelligen Rückstand zu beklagen gab (21:31). Der LOK fehlte nun offensiv die Kontrolle, um weitere Turnover zu vermeiden oder in ein geordnetes Set-Play zu gelangen. In der Defensive konnte man insbesondere den US-Amerikaner Lamar Roberson nicht stoppen, der innerhalb von vier Minuten 14 Punkte (davon vier Dreier) erzielte und seinem Team half sich bis zur Halbzeit auf 20 Zähler (28:48) abzusetzen. Auch nach der Pause verbesserte sich die dargebotene spielerische Qualität nicht.

LOK Bernau in der Mercedes Benz Arena Berlin
Foto: Matthias Hoppe

Beide Mannschaften zeigten wenige durchdachte Spielzüge und passten den Ball immer wieder in die Hände des Gegenspielers. Mit weiterhin 20 Punkten Rückstand (48:68) ging es in das Schlussviertel, das mit einem 8:2 Lauf für die LOK gut begann. Doch der Vorsprung der Gäste wollte zunächst nicht schmelzen. Ein weiterer 6:0 Lauf, durch die im vierten Viertel stark kämpfenden Big Men Robert Glöckner und Dexter Werner, brachte Bernau drei Minuten vor Schluss dann noch einmal auf zehn Punkte heran (67:77). Eine Wende der Partie blieb aber aus. Durch einige Freiwürfe und einfache Korbleger der Gäste stieg der Punktestand zum Schlusspfiff noch auf 75:93.

LOK-Trainer René Schilling zeigte sich nach der Partie ebenfalls sichtlich enttäuscht: „Heute habe ich die wahrscheinlich schlechteste erste Halbzeit von einer meiner Mannschaften seit Jahren gesehen und das liegt nicht daran, dass wir mit 20 Punkten zurücklagen, sondern wie es dazu kam. Uns fehlte in den ersten 20 Minuten einfach die nötige Energie, Intensität und der Wille, den man braucht um Spiele zu gewinnen. Sowas darf nicht passieren, egal wie schwierig die Umstände sind. Zwar konnten wir in der zweiten Halbzeit nochmal in Reichweite kommen, aber es hat trotz der tollen Kulisse nicht gereicht. Nächste Woche werden wir genau das thematisieren, um es gegen Wolfenbüttel besser zu machen.“

Nächsten Samstag steht für LOK BERNAU dann ein richtungsweisendes Auswärtsspiel bei den Herzögen Wolfenbüttel auf dem Plan. Der ehemalige Regionalligarivale steht aktuell auf Platz sechs der Tabelle und somit nur einen Rang hinter der LOK.

LOK BERNAU: Robert Glöckner (18 Punkte), Robert Kulawick (15), Dexter Werner (14), Jonas Böhm (11), Sebastian Fülle (10), Konstantin Kovalev (5), Badu Buck (2), Malte Delow (0), Jacob Knauf (0)

Redaktion: Simon Schönhoff

Ferdinand Zylka wechselte nach Gotha

(26.01.18): ALBA-Talent Ferdinand Zylka streift ab sofort das Trikot der Rockets über. Der 1,90 Meter große Guard, der bei ALBA BERLIN ausgebildet wurde, und zuletzt bei Kooperationspartner LOK BERNAU in der ProB spielte, wechselt mit sofortiger Wirkung nach Thüringen.

Für Bernau absolvierte Zylka in der laufenden Saison bereits 16 Pflichtspiele und erzielte in durchschnittlich 17 Minuten Spielzeit 8,4 Punkte pro Partie. In der letzten Saison konnte der 19-jährige Doppellizenzspieler sogar 12,0 Zähler pro Spiel beisteuern und war ein wichtiger Bestandteil des LOK-Teams, das bei seinem Zweitliga-Debüt die Hauptrundenmeisterschaft der ProB Nord gewinnen konnte.

LOK-Teammanager Thomas Schönhoff: „Der SSV Lok Bernau wünscht Ferdinand viel Erfolg bei seiner neuen Herausforderung in Gotha. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass unsere Mannschaft stark genug ist, um die entstandene Lücke zu schließen.“

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