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Streik: Barnimer Busfahrer machten heute ihrem Unmut Luft –

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Etwa 70 Barnimer Busfahrer folgten dem Aufruf der Streikleiter und machten ihrem Unmut am heutigen Vormittag vor dem Landratsamt in Eberswalde Luft.

Vor Ort war auch Landrat Bodo Ihrke, der den Busfahrern sein Verständnis entgegen brachte. Jedoch betonte er, dass Mittel, die eigentlich auch vom Land kommen sollten, fehlen. 
Hintergrund:  Derzeit bekommt ein Busfahrer beim Berufseinstieg unabhängig vom Alter 1808€ Brutto, alle 4 Jahre rutscht er eine Entgeltgruppe weiter, bis er nach 20 Dienstjahren ein max. Brutto von 2400 € erreicht hat.
Die regelmäßige tarifliche Arbeitszeit beträgt in den meisten Betrieben zwar 39 Wochenstunden, jedoch durch die häufig geteilten Dienste und fahrplanmäßig bedingten „unbezahlten Zwangspausen“, sind tägliche Dienstschichtlängen von 11 und 13 Stunden die Regel.
Doch wie geht es weiter in der festgefahrenen Situation?
Das aktuelle Angebot des Kommunalen Arbeitgeberverbandes sieht eine Erhöhung von monatlichen 45 € Brutto für alle Entgeldgruppen vor.
Zu wenig findet Marco Pavlik, Hauptverhandlungsführer der Gewerkschaft Ver.di!
„Ein akzeptables Angebot wäre eine Erhöhung von 70 € Brutto im Jahre 2015 und weitere 50€ für das Jahr 2016. Generell sei man aber auch bei einer anderen Kompromisslösung sofort bereit den Weg an den Verhandlungstisch zu finden. Denn auch Ver.di wäre eine schnelle zufriedenstellende Einigung aller Parteien lieber, als die derzeitige Situation.
Logistisch wäre eine Dauer des Streiks von 14 Tagen möglich, danach berät die Tarifkommission wie weiter verfahren wird. “
Bis dahin hofft man auf die Akzeptanz in der Bevölkerung
Wie uns das Landesamt für Schule und Lehrbildung Brandenburg bestätigt, sind alle Schüler während der Streikdauer durch eine schriftliche Bestätigung der Eltern, vom Unterricht entschuldigt.
Das Ministerium ruft aber dazu auf, das sich Eltern untereinander organisieren um ihren Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen…

Foto: Dank an Sebastian

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