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Bald Tempo 30 in Bernau? – Sondersitzung zum Verkehrskonzept in Bernau –

Verkehrskonzept

Am gestrigen Abend tagte der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr zu den Themen, aktueller Stand zum Bau einer Umgehungsstraße und der Vorstellung des Verkehrskonzeptes „Studie Altstadtring“.

Das Thema Umgehungsstraße beschäftigt Bernau seit Jahren und doch kommt es zu keiner Umsetzung des Projektes, weil man zwar immer wieder gut Ideen hat, es aber dann an den Kosten scheitert. So hat das Land Brandenburg, in dessen Zuständigkeit der Ausbau einer Landesstraße gehört, zwar die Notwendigkeit erkannt und sich für einen Entwurf entschieden, jedoch liegen derzeit keine Planungen zur Umsetzung des Projektes vor.

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Wie der Bürgermeister André Stahl am gestrigen Abend so treffend formulierte, „Wir stehen nach 20 Jahren Planung am Anfang!“

Erfolgsversprechender ist das Konzept „Studie Altstadtring“.

Dieses wurde durch die Ingenieurbüros – Hübner Ingenieure GmbH und Schlothauer & Wauer – vorgestellt. Der Altstadtring ist die Vision, alle großen Straßen um die Bernauer Altstadt zu einer zweispurigen Einbahnstraße zusammenzuführen. Mit einer geschickten Ampelschaltung dieses Rings würde man den Verkehrsstrom, welcher täglich zur Rush Hour zum Erliegen kommt, wesentlich verflüssigen und die Altstadt als Verkehrsknotenpunkt entlasten.

Das Konzept ist jedoch noch in der frühen Planungsphase, so dass konkrete Auswirkungen noch nicht beziffert werden können. Allerdings fand die Präsentation am gestrigen Abend, trotz vieler Fragen im Ratssaal, einen regen Zuspruch unter den Beteiligten.

Fragen zur Verkehrssicherheit, welche man zum Beispiel mit einem Tempolimit erhöhen könnte oder die Einbeziehung von Fußgängern und Radfahrern bzw. auch die Rolle, des öffentlichen Nahverkehrs müssen genau, wie Fragen zum Emissionsausstoß und Lärmschutz genau geprüft und in das Konzept mit eingearbeitet werden.

Ein ähnliches Konzept wurde bereits 1993 durch die CDU vorgestellt, welches jedoch damals keine Mehrheit zur Umsetzung fand.

Um eine Entlastung des Knotenpunktes Börnicker Chaussee Ecke Berliner Straße zu schaffen, steht die Stadt Bernau mit der Deutschen Bahngesellschaft, zwecks Bau einer Entlastungsstraße zwischen der L30 und der L200 im Gespräch.

Der Ausbau des Ladeburger Landweges zur Entlastung des nördlichen Verkehrsnetzes in Bernau, steht derzeit nicht zur Debatte!

Alle Informationen und Bildmaterial zur gestrigen Sondersitzung stehen in den nächsten Tagen unter www.bernau-bei-Berlin.de zur Verfügung.

Fotos: Bernau LIVE
   
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