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Bernau: Buchverkauf für die Kindernachsorgeklinik bringt 10.000 Euro

Spende für Klinikneubau

Bernau (Barnim): Dieser Tage berichteten wir bereits über die Spende des Reisebüro und Omnibusbetriebes Karsten Brust aus Panketal für die Kindernachsorgeklinik in der Bernauer Waldsiedlung.

Weihnachtlich großzügig ging es am heutigen Mittwoch weiter. Über satte 10.000 Euro von Großmeister Dr. Ralph Aman, konnte sich die gemeinnützige Familien-Reha-Klinik freuen.

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Die Kampfkunstlegende Jae-Hwa Kwon hat sein legendäres Buch „Zen-Kunst der Selbstverteidigung“ von 1970 überarbeitet und in einer limitierten Auflage von 400 Exemplaren neu aufgelegt. Unterstützt wurde er dabei von Dr. Ralph Aman (6. Dan, Großmeister aus Kulmbach).

Nach einer kurzen Demonstration der traditionellen Kampfkunst Taekwon-Do durch Dr. Ralph Aman, Claudia und Maria Denninghaus (Berliner Meisterinnen im Kwon, Jae-Hwa) sowie weitere aktive Sportler, konnte die Geschäftsführerin der Kindernachsorgeklinik, Frau Sandra Bandholz, einen Spendenscheck in Höhe von € 10.000,- entgegen nehmen.

„Es ist unser Bestreben, gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Kinderkrebsnachsorge bundesweit die Plätze für die Familienorientierte Rehabilitation abzusichern. Die Spenden, die ich hier heute entgegennehmen darf, fließen unserem geplanten Neubauprojekt in Strausberg zu“, so die Geschäftsführerin.

Der gesamte Erlös aus dem laufenden Buchverkauf kommt ausschließlich dem Neubauprojekt der Kindernachsorgeklinik zu Gute.

Weitere Informationen erhalten Ihr unter www.familien-nachsorge.de sowie www.taekwon-do-kulmbach.de.

Info: Die Kindernachsorgeklinik ist eine von nur fünf Kliniken bundesweit, die nach dem Konzept der Familienorientierten Rehabilitation (FOR) arbeiten – und sie ist die einzige ihrer Art in den neuen Bundesländern. In der Geborgenheit der gemeinnützigen Klinik erhalten Familien die Möglichkeit, sich innerhalb einer stationären, 4-wöchigen Rehabilitation zu erholen und Kraft für den Alltag zu schöpfen.

Rehabilitationseinrichtungen erhalten grundsätzlich keine öffentlichen Fördermittel, sondern sind angewiesen auf die Pflegesatzverhandlungen mit den gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherungsträgern. Aus diesem Grund ist die Klinik darauf angewiesen, kontinuierlich Spender und Sponsoren auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen und um Zuwendungen zu werben.

Die Nachsorgeklinik braucht ein neues Zuhause!

Die jetzige Versorgungsstruktur in den Häusern der ehemaligen DDR-Regierungsangehörigen entspricht in großen Teilen nicht mehr den heutigen Standards einer zeitgemäßen medizinischen und therapeutischen Rehabilitationseinrichtung. Schon seit dem Beginn der Arbeit in 2009 bestand das Ziel, diese wichtige Arbeit der Familienorientierten Rehabilitation für chronisch kranke Kinder und ihre Familien in einem Umfeld zu platzieren, dass die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Reha besser abbildet.

Die baulichen Besonderheiten der Kindernachsorgeklinik schränken die Weiterentwicklung der Klinik damit sowohl in wirtschaftlicher, als auch in infrastruktureller Hinsicht erheblich ein.

Gleichzeitig erstrecken sich die sechs einzelnen Gebäude auf dem weitläufigen Grundstück der Brandenburgklinik. Unter medizinisch-therapeutischen sowie zweckgebundenen Aspekten sind die vorhandenen Räumlichkeiten nicht geeignet, den Unternehmenszweck dauerhaft und nachhaltig zu sichern. Ende 2018 läuft zudem der Mietvertrag mit dem jetzigen Verpächter aus. Ziel ist es, einen Klinikneubau zu realisieren, der den Anforderungen einer modernen, an die Bedürfnisse der erkrankten Kinder sowie ihren Familien ausgerichteten Rehabilitation entspricht.

Neubaupläne für Strausberg am See – Tor zur Märkischen Schweiz

Die Nachsorgeklinik findet in Strausberg bei Berlin eine neue Heimat. Möglich macht das die Unterstützung des Vorhabens durch die „Peter- und Ingeborg Fritz – Stiftung für chronisch kranke Menschen“. Mehr dazu

Foto: KNKBB – (von li. nach re.): Sandra Bandholz (Geschäftsführerin Kindernachsorgeklinik), Romy Breitschuh (Stiftung Deutsche Kinderkrebsnachsorge), Dr. Ralph Aman (Großmeister), Dr. Ines Konzag (Chefärztin Kindernachsorgeklinik)

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