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Amtsgericht Bernau verurteilt Täter nach Cyberangriff auf Impfzentrum

Info der PD Ost

Bernau / Barnim: Kurz vor Weihnachten informierten wir in einem Beitrag, dass Unbekannte das Buchungssystem des Wandlitzer Impfzentrum mit gefakten Terminanfragen lahmlegten.

Hierbei wurden weit über 150 Termine vereinbart und nicht existierende Personendaten hinterlassen. Die Folge: Neue Termine konnten nicht gebucht- bzw. wahrgenommen werden.

Daraufhin hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Diese führten zum schnellen Erfolg und das Staatsschutzdezernat der Polizeidirektion Ost konnte nur kurze Zeit später einen Tatverdächtigen ermitteln.

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Hierbei handelte es sich um einen 31 Jahre alten Mann aus Berlin-Lichtenberg. Mit einem Durchsuchungsbeschluss des Amtsgericht Cottbus durchsuchten die Beamten nebst Diensthund aus Berlin am 23.12.2021 den Wohnsitz des Mannes in der Hoffnung, Beweismittel zu finden. In der Wohnung wurden dann IT-Technik und Mobiltelefone aufgefunden und der Beschuldigte ließ sich in seiner Vernehmung zum Tatvorwurf ein.

Am 27.01.2022 erhielt der Mann die prompte Quittung für sein Handeln. Das Amtsgericht Bernau verurteilte ihn an diesem Tag in einem beschleunigten Verfahren zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten. Zwei Jahre wird er sich nun bewähren müssen, um einem Aufenthalt in einer Justizvollzugsanstalt zu entgehen. Zudem hat der vollumfänglich Geständige eine festgesetzte Geldsumme an eine karitative Einrichtung zu zahlen. Sein zur Tatbegehung verwendetes Mobiltelefon wurde vom Gericht eingezogen, so die Polizei in ihrer heutigen Mitteilung.

Kurz nach dem Ermittlungserfolg der Polizei äußerte sich auch Barnims Landrat zu dem Vorfall und verurteilte solch ein Handeln. 

„Das Gesundheitsamt des Landkreises unternimmt große Kraftanstrengungen im Zusammenwirken mit den Johannitern, Hausärzten, der Bundeswehr und weiteren Partnern, um mit Impfangeboten die Bevölkerung vor den Folgen der Pandemie, insbesondere vor schweren Infektionsverläufen zu schützen. Die bewusste Störung der Impfangebote hat Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung und kann im Einzelfall schwerwiegende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.“ so der Landrat Daniel Kurth.

Verwendete Quellen: Polizeidirektion Ost, Landkreis Barnim

 

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