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Garten-Sprengverbote für Wandlitz und Drumherum aufgehoben

Entnahmeverbot aufgehoben

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Wandlitz (Barnim): Am 30. Mai berichteten wir über die erlassene Allgemeinverfügung des Niederbarnimer Wasser- und Abwasserzweckverbandes. (Link)

In dieser wurde verfügt, dass dass die Entnahme von Wasser aus der öffentlich zentralen Trinkwasserversorgungsanlage des NWA zum Zwecke der Bewässerung oder Beregnung von Grundstücken aus Gründen der anhaltenden Trockenheit, verboten sei.

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Das Entnahmeverbot galt täglich für die Zeit von 07-21 Uhr. Betroffen waren Teile der Gemeinden Wandlitz, Basdorf, Stolzenhagen, Stadt Oranienburg, Wensickendorf, Schmachtenhagen sowie die Gemeinde Mühlenbecker Land – im Ortsteil Zühlsdorf.

Wie der Abwasserzweckverband heute mitteilt, ist die Anordnung nunmehr aufgehoben. Hier heisst es:

“Der Zweckverband hebt die Benutzungsbeschränkungen der öffentlichen Trinkwasserversorgung – also das angeordnete Sprengverbot –  zum 5.6.18, (7 Uhr) wieder auf.

Durch die Niederschläge in einigen Teilen des Verbandsgebietes hat sich die angespannte Versorgungslage deutlich normalisiert. Auch konnten die Ursachen für die technischen Störungen in der Steuerungsanlage des Wasserwerkes in Prenden nach abschließender Beurteilung durch die Fachleute nunmehr beseitigt werden. Die Systemabläufe funktionieren wieder stabil. Vor Allem aber ist die schnelle Wiederaufhebung der Beschränkungen dem umsichtigen Verhalten der übergroßen Mehrzahl der Trinkwasserabnehmer zu verdanken, die ihre Grundstücksbewässerung ganz offensichtlich in die vorgegebenen Abend- und Morgenstunden verlegt haben. Für die Einsicht in diese Notwendigkeit sowie das dem Zweckverband damit entgegengebrachte Vertrauen bedanken wir uns ausdrücklich.

Überhaupt kein Verständnis können wir jedoch für die wenigen Mitbürger entwickeln, die entgegen des offenkundigen Gemeinschaftskonsenses die öffentlichen Auflagen ignoriert haben bzw. sich bewusst den für die Sicherstellung von Mindestanforderungen der Trinkwasserversorgung  erforderlichen Restriktionen widersetzten. Die dazu eingegangen Anzeigen werden derzeit auf die Einleitung ordnungsrechtlicher Schritte geprüft und bei Relevanz entsprechende Strafmandate folgen.

Zur Vermeidung eines erneuten Erlasses von Benutzungsbeschränkungen appellieren wir an Sie, die in den letzten Tagen praktizierte Entnahme von Trinkwasser zu Bewässerungszwecken auch in den kommenden trockenen Wochen und Monaten fortzuführen. Jeder ambitionierte Gartenbesitzer weiß aus eigener Erfahrung, dass er durch Sprengen von Beeten und Rabatten in der heißen Tageszeit gar nicht den gewünschten Effekt erzielen kann. Eine Binsenweissheit ist auch, dass eine vertrocknete Rasenfläche nach dem nächsten Regenguss von selbst wieder grün wird.

In diesem Sinne wünscht Ihnen ihr örtlicher Trinkwasserversorger eine schöne Sommerzeit!” (Quelle)

Die komplette Aufhebungs-Mitteilung findet Ihr auf der Homepage des Niederbarnimer Wasser- und Abwasserzweckverband.

Hinweis der Stadt Bernau

Auch die Bäume haben Durst

Nicht nur Menschen und Tieren setzt die derzeitige Hitze zu, sondern auch den Bäumen. Damit Bernau schön grün bleibt, können auch die Bürgerinnen und Bürger etwas tun.

Insbesondere die jüngeren Bäume bis 15 Jahre haben etwas davon, wenn sie bei diesen hochsommerlichen Temperaturen täglich gegossen werden. „Exemplare bis etwa fünf Meter Höhe wurzeln noch nicht so tief und sind daher noch anfälliger gegen die Hitze als erwachsene Bäume. Ein großer Eimer pro Tag bringt da schon was“, so Marco Brandt vom Grünflächenamt, der für den städtischen Baumbestand zuständig ist. Wer also einen kleinen Baum in seinem Garten oder an der Straße vor seinem Haus stehen hat, kann selbst einen kleinen Beitrag dazu leisten, das Bernau eine Stadt im Grünen bleibt, so die Stadt Bernau in einer Mitteilung.

 

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