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Bernau – Lobetal: Auf den Spuren von Baumeister Gustav Lilienthal

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“Brüder der Landstraße”

Bernau – Lobetal (Barnim): Der Name Lilienthal ist weltbekannt und die Brüder Otto und Gustav sind heute maßgeblich daran beteiligt, dass täglich Millionen von Menschen große Entfernungen mit einem Flugzeug überwinden können.

Was kaum einer weiß, Otto und Gustav hatten noch ganz andere Ideen und Fähigkeiten. Während Otto sich unter anderem dem Dampfkessel- und Maschinenbau hingab, wurde sein jüngerer Bruder Gustav ein Pionier auf den Gebieten Spielzeug, Wohnungsbau, sowie ein Initiator und Unterstützer von Sozial- und Siedlungsprojekten.

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Gustav Lilienthal war zudem Erfinder verschiedener Elemente der Bau-Vorfertigung. So etwa von Groß-Hohlblocksteinen aus Zement, der Fertigdecke „Terrast-Decke“ und „zerlegbare Häuser“, welche schnell und unkompliziert hergestellt- und aufgebaut werden konnten. Seine Spuren hinterließ Gustav Lilienthal mit seiner Bautechnik unter anderem im kleinen idyllischen Ortsteil Lobetal.

Hier errichtete er Baracken für Wanderarbeiter oder Obdachlose aus Berlin, die in den Siedlungen Lobetal/Hoffnungstal bei Bernau, heute Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, eine neue Heimat fanden.

An den ersten beiden Maiwochenenden erinnert das Heimatmuseum der Stadt Bernau bei Berlin mit dem Projekt „Brüder der Landstraße“ an den Sozialreformer und Baumeister Gustav Lilienthal.

So wurde am vergangen Samstag, mit einem musikalischen Umzug ein Bauelement aus Lobetal in den Bernauer Stadtpark überführt, wo Lilienthals „zerlegbare Häuser“ im Mittelpunkt der Veranstaltung standen.

So konnten Radfahrbegeisterte den Umzug begleiten und sich anschließend beim Grillfest in der Nähe des Stadtgärtnerhauses stärken. Im Laufe des Abends wurden in Gesprächen in gemütlicher Runde, Fragen zu Lilienthals Projekte durch Janina Janke und Julie Rüter beantwortet.

Am Sonntag luden die Veranstalter zum Expertengespräch „Gustav Lilienthal und das Recht auf Wohnen“ in das Stadtgärtnerhaus ein. 5 Experten aus unterschiedlichen Einrichtungen gaben Interessierten die Möglichkeit, über die „zerlegbaren Häusern“, ihrer sozialen und architektonischen Bedeutung sowie zum Grundrecht auf Wohnen zu befragen.

Am kommenden Wochenende lädt das Heimatmuseum Bernau im Zuge des Projektes „Brüder der Landstraße“ zum Open-Air-Kino und einer Mitmachaktion ein.

Hier geht es um den aktuellen Bezug der Wohnfrage – der Dokumentarfilm „Die Stadt als Beute“ ist im Open-Air-Kino zu sehen, Hobby-Handwerker können an einem so genannten „Little Home“ für Obdachlose mit bauen und im abschließenden Podiumsgespräch geht es um das „Recht auf Wohnen“.

„Brüder der Landstraße“ ist ein Projekt des Heimatmuseums der Stadt Bernau bei Berlin in Zusammenarbeit mit der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal.

Zugleich ist es der zweite Teil des Gesamtprojekts „ANKOMMEN bauen wohnen leben“. Dieses wird aus dem Fonds „Stadtgefährten“ der Kulturstiftung des Bundes finanziert und ist damit eines von bundesweit 13 geförderten Vorhaben, die die Bürgerinnen und Bürger von Städten bis zu 250.000 Einwohnern an der Museumsarbeit beteiligen.

Alle weiteren Infos rund um die Veranstaltungsserie „ANKOMMEN bauen wohnen leben“ findet ihr unter: http://www.bernau-bei-berlin.de/de/stadtportraet/sehenswertes/kunst_im_oeffentlichen_raum/artikel-ankommen_bauen_wohnen_leben.html

Fotos: Bernau LIVE

 

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