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„Schienenpakt“ soll Bahnverkehr in Schwung bringen

Deutschlandtakt der Bahn

Bernau (Berlin): Am gestrigen Dienstag wurde in Berlin mit großer Bühne der „Schienenpakt“ auf den Weg gebracht.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, der Bahn-Beauftrage der Bundesregierung, Enak Ferlemann, sowie Vertreter der Bahnwirtschaft stellten im Bundesverkehrsministerium den „Masterplan Schienenverkehr“ vor.

Mit dem Schienenpakt soll der Bahnverkehr in den kommenden Jahren auf Vordermann gebracht werden. So soll es unter anderem kürzere Fahrzeiten geben, bis 2030 sollen sich die Fahrgastzahlen verdoppeln oder die Bahn komfortabler werden, der Güterverkehr via Schiene steigen und Städte und Regionen sollen optimal angebunden- und die Bahn umweltfreundlicher werden.

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Auch wenn wir in den bisher veröffentlichten Unterlagen nicht wirklich viel für den wichtigen Regionalverkehr in unserer Region entdecken konnten, so sollen insbesondere Großstädte von den Plänen profitieren. So verkürzen sich in den kommenden etwa 5 Jahren zahlreiche Fahrzeiten im Fern- und Güterverkehr teilweise erheblich.

Im Regionalverkehr sollen verbesserte Taktzeiten und bessere Verbindungen angeboten werden. So unter anderem

  • bei der Nahverkehrsverbindung Müncheberg (Mark)–Berlin auf einen 30-Minuten-Takt
  • Fahrzeitverkürzung der Nahverkehrsverbindung zwischen Beeskow und Frankfurt (Oder)
  • Einrichtung einer neuen Nahverkehrsverbindung zwischen Basdorf und Berlin-Wilhelmsruh – Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn von Basdorf nach Berlin-Wilhelmsruh
  • Reisezeitverkürzung auf der Stettiner Bahn (Korridor Berlin–Stralsund)

Aus dem Bundesverkehrsministerium heisst es dazu:

„Mit dem Schienenpakt wird ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt. Minister Scheuer und der Bahnbeauftragte Enak Ferlemann haben dafür zu Beginn der Legislaturperiode das „Zukunftsbündnis Schiene“ gestartet. Zwei Jahre wurde intensiv gearbeitet.

Der Schienenpakt ist nun ein klares gemeinsames Bekenntnis der gesamten Branche für eine dauerhaft starke Schiene. Fahrgäste, Eisenbahnunternehmen, Industrie, Beschäftigte und Umwelt profitieren davon. Der Bahnverkehr wird leistungsstärker, zuverlässiger und klimaschonender.“

Umfangreiche Informationen findet Ihr auf den Seiten des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Ausbau der Strecke Wriezen – Frankfurt (Oder)

Unabhängig davon gab das Land Brandenburg heute bekannt, dass es die Finanzierung der Vorplanung des Ausbaus der Bahnstrecke Wriezen – Frankfurt (Oder) mit 300.000 Euro finanzieren wird. Mit der Planungsmaßnahme soll der Stundentakt auf diesem Teilabschnitt der Strecke Eberswalde – Frankfurt (Oder) möglich werden.

 

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