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Klima-Adventskalender – Tür 11 – Öko macht stabil – Öko lässt leben

Ein Beitrag von "Barnim Denkt Weiter"

Nachrichten aus Deutschland und der Welt 2 x am Tag (Testbetrieb)

Die Bezeichnung „Öko“ leitet sich vom griechischen Wort „oikos“ ab – ursprünglich eine Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft im antiken Griechenland. Ökologie im heutigen Verständnis ist die biologische Wechselwirkung zwischen Organismen und ihrer natürlichen Umwelt.

Beides muss stabil sein, um eine dauerhafte Lebensgrundlage zu bieten.

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von Ahlen GmbH - Bild kann nicht geladen werden.  
Klima Adventskalender
Klima-Adventskalender – Tür 11 – Öko macht stabil – Öko lässt leben

Der Mensch und der Acker

Um uns zu ernähren, bewirtschaften wir Menschen schon seit mehr als 10.000 Jahren Land, also mehr oder weniger fruchtbaren Boden. Natürlich hat sich die Art und Weise der Bewirtschaftung über diese lange Zeit immer wieder verändert und dem „wissenschaftlichen Fortschritt“ angepasst. Die heute oft als unvereinbar gegenübergestellten landwirtschaftlichen Wirtschaftsformen „konventionell“ (altbewährt, gesellschaftlich anerkannt) und „ökologisch“ (die biologischen Wechselwirkungen einbeziehend) stellen unterschiedliche Anpassungen oder Antworten auf natürliche und gesellschaftliche Herausforderungen dar. Zwischen den Extremen gibt es in der Praxis jede Menge Zwischenformen, weshalb eine Konfrontation der beiden Betriebsarten weder angemessen noch sinnvoll ist. Denn wir brauchen alle Flächen, alle Möglichkeiten und Ideen, um unsere Versorgung mit Nahrungsmitteln regional abzusichern und den Klimawandel abzumildern. Dabei zählen sowohl die vielen Vor- und Kleingärten als auch riesige Ackerflächen.

Die Rolle des Humus

Ich finde es erstaunlich, dass es möglich ist, auf rein mineralischen Böden, ohne Humus Pflanzen anzubauen. Aber diese Böden haben viel geringere Speicher-, also Puffermöglichkeiten. Sie versagen in langen Trockenperioden, bei plötzlichem Starkregen und Stürmen. Fruchtbarer Boden mit viel Humus hingegen ernährt uns nicht nur, sondern er hat das Potential CO2 zu binden – auf über 40 Mio. km² landwirtschaftlicher Nutzfläche weltweit werden jährlich 8 Milliarden Tonnen CO2 gebunden! Und es ginge noch mehr!

Platz für Hecken

Heckensäume und Baumreihen fördern den Humusaufbau und halten zusätzlich Wasser im Boden. Zudem reduzieren sie Wind- und Wassererosionen, also die Abtragung der Humusschicht. So wie Salat im Halbschatten auf gemulchten Beeten unter Beerensträuchern besser den trockenen und heißen Frühsommer im Kleingarten übersteht, so gedeihen auch Feldfrüchte windgeschützt hinter Heckensäumen besser. Mischkulturen ermöglichen daneben ein Gleichgewicht  von Nützlingen und Schädlingen und ersparen uns oftmals die Giftkeule.

Was bedeutet das für den eigenen Garten?

Also liebe Hobbygärtner, baut wieder euren eigenen Komposthaufen, lasst das Herbstlaub auf den Beeten verrotten, baut nicht nur in Reih und Glied sondern auch in Etagen an. Und an die Profigärtner die Bitte, pflanzt Hecken und Sträucher, arbeitet nicht einschichtig, sondern in Agroforstbetrieben mit der Nutzung von Wertholz, Obst oder Hackschnitzeln. So haben es altbewährt (konventionell) unsere Vorfahren getan – in der Natur, mit der Natur (ökologisch). Nur so hat unsere Wirtschaftsgemeinschaft Mensch-Erde eine Chance.

Weitere Informationen:

https://wirstehendrauf.org/

https://www.mpg.de/4705567/Kohlenstoffspeicher_Boden

Geschenktipp:

Verschenkt eine Baumpatenschaft für einen Obst- oder Waldbaum direkt hier aus dem Barnim. Hier einige interessante Links:

https://www.nabu-templin.de/projekte/sortenschaugarten-baumpatenschaft/

https://www.aepfelundkonsorten.org/streuobst-baumpate-werden

https://www.umbio.de/seite/158698/mitmachen.html

Quiz:

Jeden Tag stellen wir euch eine Frage zum Thema Klima und Klimawandel. Mitmachen lohnt sich: Unter allen Teilnehmenden werden tolle (Klima-)Preise verlost. Bücher, Bio-Einkaufsgutscheine, Carsharing-Gutscheine und vieles mehr…

Die heutige Frage: Wieviel Prozent der Fläche in Deutschland wird landwirtschaftlich genutzt? Zum Quiz hier klicken

Über uns:

Barnim Denkt Weiter, das ist eine Initiative von klimabewegten Menschen aus Bernau und Umgebung. Gemeinsam mit dem Naturpark Barnim gestalten wir diesen Kalender. Für Anregungen, Kritik oder Interesse mitzumachen, schreibt uns gerne: BarnimDenktWeiter@posteo.de

Der Klima-Adventskalnder ist eine Aktion von “Barnim Denkt Weiter”, einer Initiative für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Barnim. Hierbei handelt es sich um keinen redaktionellen Inhalt von Bernau LIVE. Info

 

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