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Radweg Biesenthal – Wullwinkel: Baustelleneinrichtung hat begonnen

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Bernau (Biesenthal): Nachdem seit einigen Wochen bereits große Baustellenschilder auf den Radwegebau zwischen Biesenthal und Wullwinkel hinweisen, wurde am heutigen Morgen damit begonnen, die Baustelle verkehrstechnisch einzurichten.

Den Anfang machte eine Baustellenampel am Ortsausgang von Biesenthal in Richtung Wullwinkel. 

Wenn es nach den Worten des Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg geht, soll der lang ersehnte Radweg zwischen Wullwinkel und Biesenthal Ende September 2019 fertig sein.

Dies geht aus einer entsprechenden Mitteilung hervor. Bis Ende Februar 2019 wird die Baufeldfreimachung erfolgen, so dass ab März 2019 mit dem Bau des Geh- und Radweges begonnen werden kann.

Zum Bauablauf heißt es:

“Der Ausbau des Radweges beginnt in Wullwinkel an der Bushaltestelle und wird in Richtung Biesenthal rechts neben der L 200 geführt. Am Ortseingang wird der Radweg beidseitig an der Straße verlaufen. Um ein sicheres Queren der Radfahrer und Fußgänger zu ermöglichen und den Autofahrern den Ortseingang zu verdeutlichen, wird an dieser Stelle eine Querungshilfe eingebaut.

Der Aubau des Radweges endet auf Höhe Gartenstraße und schließ somit an den vorhandenen Weg an. Der Geh- und Radweg wird eine Breite von durchgängig 2,50 m haben. Im Bereich des Sydower Fließes wird neben der vorhandenen Straßenbrücke eine weitere Brücke für den zu bauenden Weg errichtet. Diese Brücke wird eine Stützweite von 6 Metern haben. Der Überbau der Brücke besteht aus Stahl, die Widerlager werden aus Beton hergestellt. Insgesamt vier 7,20 m lange Stahlpfähle werden zur Gründung des Bauwerkes benötigt.

Der Radweg selbst wird in Asphaltbeton hergestellt. Das Projekt wird gemeinsam von dem Amt Biesenthal und dem Land Brandenburg finanziert. Insgesamt werden 1,13 Mio. Euro investiert. Davon trägt das Amt Biesenthal 280.000 Euro.

Den Auftrag hat die STRABAG mit ihrer Niederlassung in Neuenhagen erhalten.

Für den Bau des Radweges außerorts wird es geringe Einschränkungen des Verkehrs auf der L 200 geben. Der Bau der Mittelinsel kann nur unter Vollsperrung der L 200 erfolgen. Hierfür ist ein Zeitraum von ca. sechs Wochen in den Sommerferien vorgesehen. Der Verkehr wird in dieser Zeit über die L 294 umgeleitet.”

Hintergrund

Vertreter von Stadt und Amt sowie engagierte Bürger haben sich seit Jahren unermüdlich für den Bau eines Radweges beim Infra­struktur­ministerium eingesetzt. Hierfür hält die Stadt Biesenthal bereits seit 2012 Mittel für den innerstädtischen Teil des Radwegs in ihrem Haushalt vor.

Rund 80 Prozent des Radwegs entlang der stark befahrenen Landesstraße 200 zwischen Biesenthal und Bernau sind bereits neu gebaut worden. In Wullwinkel müssen Radfahrer, die nach Biesenthal wollen, den sicheren Weg verlassen und auf die Landstraße ausweichen. Gerade für Kinder, welche die Biesenthaler Schule besuchen, ist dieser Abschnitt am gefährlichsten.

Im Juni 2016, wir berichteten, verstarb ein Radfahrer in Wullwinkel an den Folgen eines Verkehrsunfalls in Wullwinkel.

Im Oktober 2016  folgten zahlreiche Teilnehmer dem Aufruf der Lokalen Agenda 21 um auf das Problem des fehlenden Radweges aufmerksam zu machen. Unter Ihnen Biesenthals Bürgermeister Carsten Bruch (CDU) oder die Landtagsabgeordnete Britta Müller (SPD).

Biesenthal - Wullwinkel: Mit Nachdruck für einen Radweg
Foto: Bernau LIVE / 2016

Zwischenzeitlich wurde der Bau immer wieder verzögert, so u.a. wegen verschiedener baurechtlicher Eingaben oder die Errichtung eines Ersatzhabitates für Zauneidechsen.

Um die lange Wartezeit etwas sicherer zu überbrücken, wurde in der Biesenthaler SVV ein Antrag gestellt, der eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h zwischen Wullwinkel und Biesenthal vorsieht. Diesem Antrag wurde seitens der Verkehrsbehörde statt gegeben und die Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h begrenzt…

Statt Radweg Tempo 70 auf der L200 - Wullwinkel - Biesenthal
Foto: Bernau LIVE / Habitat für Zauneidechsen

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