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Großer Festumzug zum 31. Hussitenfest in Bernau gestartet

Euch ne gute Zeit in Bernau

Nachrichten aus Deutschland und der Welt 2 x am Tag (Testbetrieb)

Bernau / Barnim: In diesen Minuten startete am Steintor in Bernau der Festumzug zum diesjährigen Hussitenfest Bernau.

Bei bestem Wetter mit blauem Himmel und Sonne satt präsentieren etwa 1.600 Akteure die Geschichte unserer Hussitenstadt Bernau. 

Der Festumzug am Samstag, dem 1. Juni, gehört ohne Zweifel zu den absoluten Highlights des Hussitenfests. Seit dem ersten Umzug nach der Wiederbelebung dieser Tradition im Jahr 1992 schließen sich jedes Jahr zahlreiche Bernauerinnen und Bernauer sowie ihre Freunde zusammen, um die Geschichte der Stadt in Bildern zu erzählen. In diesem Jahr haben sich wieder etwa 1.600 Akteure zum großen historischen Festumzug angemeldet. In ca. 60 Bildern erzählen sie die großen Ereignisse von der Stadtgründung bis in die heutige Zeit.

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Altbewährtes und Neues beim Festumzug

Einige der Bilder und deren Darsteller sind schon von Anfang an dabei: Beispielsweise übernahm Bodo Schwertz als Herold jedes Jahr die ehrenwerte Aufgabe, den Festumzug mit der Stadtfahne anzuführen. Nach 30 Jahren übergibt er als Mann der ersten Stunde und der ersten Reihe im Festumzug den Staffelstab für das 31. Hussitenfest an seinen Sohn.

Bilder wie „Albrecht der Bär mit Gefolge“, „Tuchmachergilde“, „Henker“, „Erste Eisenbahn“ und „Gründung des Stadtchors“ sind aus dem Festumzug – auch mit wechselnden Besetzungen – nicht mehr wegzudenken. Als neue Bilder werden in diesem Jahr „1861 – Die hohe Kunst der Seidenweberei“ und „1990 – Die Gründung des Astronomischen Zentrums e.V.“ zu bestaunen sein.

Die Sprecher an den Moderationspunkten informieren die Bernauer und ihre Gäste, welche Bilder gerade an ihnen vorüberziehen und die Stadtgeschichte lebendig werden lassen. Diese Moderationspunkte befinden sich – wie gehabt – am Steintorplatz, der Brüderstraße (gegenüber der Sparkasse), in der Berliner Straße (bei McPaper) und am Eingang des Stadtparks an der Berliner Straße.

Hussitenfest

„Aufgrund der Bauarbeiten an der Bahnbrücke an der Börnicker Chaussee können wir die Ladestraße nicht nutzen. Deshalb weichen wir – wie im letzten Jahr – zum Aufstellen am Samstag, dem 1. Juni, ab 9 Uhr erneut auf die Eberswalder Straße und An der Plansche aus“, berichtet Lorena Biemann, die im Kulturamt der Stadt die Fäden für den Umzug in der Hand hält. „Der Umzug führt von dort direkt auf das Steintor zu und geht wie bisher durch dieses hindurch, über die Brüderstraße, die Breite Straße, die Brauerstraße und die Berliner Straße in den Stadtpark“, erläutert Lorena Biemann den weiteren Streckenverlauf.

Programm auf der Strohwiese im Stadtpark

Währenddessen hat im Stadtpark der Rummel seine Fahrgeschäfte angeworfen, Bühnen laden mit Musik, Kleinkunst und Unterhaltung zum Verweilen ein und auf der mittelalterlichen Festwiese gibt es ein buntes Programm rund um das Mittelalter.

Gleich hinter dem Stadtgärtnerhaus gelegen ist sie Jahr für Jahr ein beliebter Teil des Hussitenfests: die sogenannte Strohwiese, auf der von Anbeginn des Spektakels Bernauerinnen und Bernauer sowie ihre internationalen Gäste mit ihren Zelten lagern, das mittelalterliche Leben zur Schau stellen sowie Groß und Klein zum Mitmachen animieren.

Zu finden sind dort die Ferratus-Schmiede und das Badehaus, wo einerseits die Kunst des Schweißens gezeigt wird, aber direkt daneben auch der Schweiß im Zuber abgewaschen und entspannt werden kann. Es werden Massagen angeboten, kleine und große Blessuren behandelt, faule Zähne gezogen und Pestbeulen entfernt.

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Tanz, Gaukelei, Jonglage und Feuershow

Dort können auch DeFundus und Fugeros bei Tanz, Gaukelei, Jonglage und Feuershow zugesehen werden, doch wenn sie Stroh zu Gold spinnen – bitte nicht stören! Bunt, laut und charmant – das sind DeFundus, die Jungs von nebenan. Ganz nach dem Motto: das Kind hört auf viele Namen, ist das aber ihr bekanntester. Sind sie in den letzten Jahren zusammen mit illustren Kollegen der Gaukler- und Musikszene als Teil der Kombo KulturBernausen zum Hussitenfest aufgetreten, so finden sie dieses Jahr wieder zurück zu ihren Wurzeln. Überall wo sie auftauchen, geht ein Raunen durch die Menge. Sei es wegen der sympathisch-witzigen Jonglage oder der spannend-stimmungsvollen Flammenbilder am Abendhimmel der Strohwiese.

Unterstützt wird das Trio auch dieses Jahr wieder von Madlen/Devi-Dance, ihrer Schwester im Gauklergeiste und so darf das werte Publikum gespannt sein auf ein vielfältiges Repertoire aus Illusionen, Funkenflug und allerlei Schabernack.

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Das Mittelalter live erleben

An einer reich gedeckten Tafel macht LAWIDU das Leben im Mittelalter live erlebbar und wartet mit Gaukelei, Musik und Tanz auf, aber wenn sich jemand daneben benehmen sollte, stehen Pranger und Schandgeige nebst anderen mittelalterlichen Waffen wie Armbrüsten, Bögen und Langwaffen schon bereit. Während Kinder dort Rapunzel beim Armbrustschießen vom Zauber der Drachen aus einer Burg befreien und bei EVOCATUM ihre Kräfte beim Baumstamm-Tauziehen unter Beweis stellen, die Kunst des Brettchenwebens erlernen oder Brettspiele basteln, können die Erwachsenen im Surtalogi-Lager Pfeil und Bogen selbst ausprobieren.

Hussitenfest Bernau

Auch die FRAKIMA ist wieder mit ihren Zelten rund um Kunsthandwerk an der Lichtung vertreten. TRIVIUM zaubern Märchen aus der Kiste und am Freitag „Der Frösche und der Mäusekrieg“ nach Georg Rollenhagens Froschmeuseler sowie am Samstagabend mit „Besuch aus Spandau“ ein großes Festspiel auf die Große Bühne im Stadtpark.

Der Marktplatz wird zum Musik-Café

Der Marktplatz mit seinem Musik-Café mit Live-Musik und Klängen aus der ‚Konserve‘ lädt am Samstag und Sonntag ab 10 Uhr zum Verweilen ein. „Das Musik-Café mit Lounge-Atmosphäre haben wir bewusst als Gegenpol zum Trubel im Stadtpark konzipiert“, erklärt Kulturamtsleiter Christian Schwerdtner.

Am Samstag, dem 1. Juni, gibt es im Musik-Café Evergreens, Rock, Blues, Jazziges und Schlager zu hören. Um 12.30 Uhr startet das Jazztrio „TreeMen“ mit Saxophon, Piano und Drums und erweitert sich zwischendurch mit einem Bass auch zu einem Quartett. Das Duo „Mr. Wiggly & Friend” präsentiert um 14.30 Uhr Evergreens, Rock & Blues. Um 16.30 Uhr erobert das Jazz-Duo „Chris Reinhardt & Felix Dubiel“ die Bühne auf dem Marktplatz. Jazziges und Schlager der 30er Jahre stehen um 18.30 Uhr bei der „Iris-Roman-Band“ auf dem Programm.

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Am Sonntag, dem 2. Juni, gibt es um 11 Uhr ein Kinderprogramm mit der „Brigade Schnick Schnack“. Die „Schnick-Schnack-Songs“ sind eine theatrale Musikperformance für Klein und Groß. Rockig und Poppig geht es mit dem Quartett „DeLorean“ um 12.30 Uhr weiter. In ihr Programm eingebettet ist eine Singer-Songwriter-Werkstatt mit Tabea Hassan, Namaiku und Vera Haxton.

Am Nachmittag gehört die Bühne den Chören: Um 15.30 Uhr treten die Jubilate Wandlitz auf, um 16.15 Uhr folgt der Chor Cantare Schönwalde und gegen 17 Uhr trällern die Barnim Bubbles, der Chor der Musikschule Barnim.

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Rummel mit Volksfest-Charakter

Bunt und laut wie bei einem Volksfest geht es beim Rummel im Stadtpark zu – mit rasanten Fahrgeschäften, gemütlichen Biergärten und Hits zum Tanzbein-Schwingen. Das Unternehmen Laubinger sorgt seit 1992 alljährlich für viel Rummel und gute Laune auf dem Hussitenfest.

Ihre Fahrgeschäfte sind besonders für die jüngeren Besucher ein Magnet. „Für die Jugend bieten wir Fahrten mit dem Autoscooter, der Riesenschaukel Air Power, dem Break Dance und der Mini-Achterbahn Tornado“, berichtet Hans-Dieter Laubinger. „Für die Kleineren haben wir unser nostalgisches Riesenrad, ein Bungee Trampolin, eine Kinderschleife, den Babyflug, eine Kindereisenbahn und eine Bodenmühle dabei“, so Hans-Dieter Laubinger, der als Artistenkind im Zirkus Renz aufgewachsen ist und mit dem Zirkus seiner Familie durch das Land reiste, bevor er in die Schaustellerei wechselte.

Auch gastronomisch stellen die Laubingers einiges auf die Beine: Es gibt Deftiges vom Grill, Knoblauchbaguette, Kartoffelchips und belgische Pommes aus eigener Herstellung, einen süßen Imbiss mit Crepés und Waffeln, Naschereien wie Zuckerwatte, kandierte Früchte und gebrannte Mandeln, variantenreiche Cocktails und Bowle, vom Zapfhahn frisch gezapftes kühles Bier und selbstverständlich auch alkoholfreie Getränke.

Das Bühnenprogramm wartet am Freitag und Samstag mit Live-Rockklassikern, Pop, Schlagern und Disco-Hits auf und animiert zum Tanzen. Am Sonntag steht ein Kinderprogramm auf dem Spielplan der Rummel-Bühne.

„Das Hussitenfest lebt davon, dass es den Mittelaltermarkt, den Rummel und das bunte Treiben in der Innenstadt gibt. Jeder Bereich hat seine Fans“, schätzt Kulturamtsleiter Christian Schwerdtner ein, der die Laubingers als professionelle und zuverlässige Partner schätzt. „Für viele Bernauer ist der Rummel der Anziehungspunkt zum Hussitenfest, er ist ihre Jahreskirmes“, meint der Kulturamtsleiter.

Bernau: Töpfer und Keramiker für den Töpfermarkt zum Hussitenfest gesucht

Kunstmeile in der Innenstadt

Zum 31. Hussitenfest verwandelt sich die Bernauer Innenstadt am 1. und 2. Juni in eine große Kunstmeile. An der Bürgermeisterstraße, der Grünstraße sowie vor und hinter dem Mühlentor bieten ca. 50 Künstlerinnen und Künstler ihre liebevoll gestalteten Waren an.

Direkt vor dem Neuen Rathaus ist der Keramik- und Töpfermarkt lokalisiert. Ansonsten lädt eine bunte Mischung an Kunsthandwerk zum Schlendern, Schauen und Kaufen ein. Es gibt Spielsachen, Kerzenständer, Drechselarbeiten, individuell gefertigte Taschen und Rucksäcke, Patchworkarbeiten, Gehäkeltes, Schmuck, textile Accessoires, Tücher, Aquarellbilder, Seifen, Honig, Naturöle, Illustrationen und viel Malerei. Wer ein außergewöhnliches Geschenk oder Mitbringsel vom Hussitenfest sucht, wird auf dem Kunstmarkt sicher fündig.

Für die Kunstmeile in der Innenstadt, das Musik-Café auf dem Marktplatz und für den Rummel wird kein Eintritt erhoben.

Kostenfreies Trinkwasser zum Hussitenfest Bernau

Nach der erfolgreichen Premiere werden die Stadtwerke Bernau auch in diesem Jahr auf dem Hussitenfest am ersten Juniwochenende mit einer Wasserbar vertreten sein: Besucherinnen und Besucher können sich am Samstag (01.06.) und Sonntag (02.06.) vor dem Wolf Kahlen Museum kostenfrei ihre eigenen Trinkflaschen oder Becher mit Trinkwasser befüllen lassen. „Im vergangenen Jahr haben wir erstmals bestes Bernauer Trinkwasser ausgegeben und durchweg positives Feedback erhalten – über 1.000 Liter waren es am Ende“, berichtet Stadtwerke-Geschäftsführer Detlef Stöbe. „Daher haben wir uns gemeinsam mit dem Wasser- und Abwasserverband „Panke/Finow“ (WAV) und der Stadt dazu entschlossen, die Aktion zu wiederholen.“

Kürzliche Beiträge zum Thema

HIER FINDET IHR DAS KOMPLETTE PROGRAMM ALS PDF

Verkehr zum Hussitenfest

Am Wochenende kommt es zu teils erheblichen Verkehrsbehinderungen in Bernau. Eine Übersicht findet Ihr hier.

Parkmöglichkeiten für Gäste des Hussitenfests

Gäste des Hussitenfests, die mit dem Pkw anreisen, nutzen bitte die Parkhäuser in Bernau, da das Parken in der Innenstadt durch die starken Verkehrseinschränkungen nicht möglich sein wird.

Folgende Parkhäuser finden Sie in Bernau:

  • Parkhaus der Stadtwerke, Breitscheidstraße 45
  • Parkhaus Ladeburger Dreieck (Ladeburger Chaussee)
  • Parkhaus Waschspüle, Eberswalder Straße 1 (am 10. Juni von 5 bis 13 Uhr wegen des Festumzugs Aus- und Einfahrt nicht möglich)
  • Parkhaus Am Rollbergeck, Ladeburger Chaussee 73
  • Parkhaus Friedenstal, Direkt am S-Bhf. Bernau-Friedenstal
  • Bahnhofspassage, Börnicker Chaussee 1-2
  • Parkpalette am Bahnhof, Bahnhofsplatz 3

 

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