Zitterpappel im Schlosspark Börnicke zum Tag des Baumes gewürdigt
"Baumschutz in Bernau hat Priorität"

Bernau – Börnicke: Unter dem Gezwitscher der Vögel und im Beisein zahlreicher Gäste fand am 24. April 2026 im Schlosspark Börnicke die feierliche Würdigung der Zitterpappel statt.
Anlässlich des „Tag des Baumes“ am 25. April wurde der Baum des Jahres 2026 als Zeichen für Nachhaltigkeit und regionale Zusammenarbeit in den Fokus gerückt.
Torsten Jeran, Vorsitzender des Regionalparks Barnimer Feldmark e. V., begrüßte die rund 25 Anwesenden – darunter Vertreter des Landkreises Barnim, der Stadt Bernau sowie engagierte Bürger. In seiner Eröffnung hob er die beispielhafte Kooperation zwischen Kommune, Landkreis und Verein hervor. Auch wenn die Zitterpappel bereits im Vorfeld fachgerecht gepflanzt worden war, ließen es sich die Ehrengäste nicht nehmen, den Baum in einer symbolischen Aktion gemeinsam anzugießen.
Bürgermeister André Stahl betonte die tiefe Verwurzelung dieser Tradition in Bernau: „Die Entwicklung des Börnicker Schlossparks zeigt eindrucksvoll, was durch stetiges Engagement möglich ist.“ Die Baumpflanzung sei dabei nur ein Baustein einer umfassenden ökologischen Strategie. So kündigte Stahl an, dass die Sanierung der Eichbuschteiche konsequent fortgesetzt werde, um die Wasserqualität zu verbessern, die Artenvielfalt zu fördern und den Wasserrückhalt im Park langfristig zu sichern.
Dass der Baumschutz in Bernau Priorität genießt, unterstreichen auch vergangene Projekte wie die Aufforstung im Stadtwald, bei der im Dezember 2.000 klimaresiliente Setzlinge gepflanzt wurden. Auch der amtierende Landrat Daniel Kurth bekräftigte vor Ort die Bedeutung des Naturschutzes: „Die Natur ist unser wichtigster Partner in der Region.“ Der Landkreis Barnim unterstrich dieses Bekenntnis durch die Finanzierung der Neupflanzung aus dem Ausgleichsfonds.
Börnickes Ortsvorsteher Matthias Jitschin blickte ebenfalls positiv auf die Zusammenarbeit: „Ob bei der Förderung unseres Speichers oder heute bei der Zitterpappel – die Kooperation zwischen Stadt und Kreis trägt für Börnicke sichtbare Früchte.“
Hintergrund: Die Zitterpappel und der Tag des Baumes
Der internationale Tag des Baumes wurde 1951 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für die ökologische und ökonomische Bedeutung der Wälder zu schärfen. In Deutschland wird er seit 1952 begangen. Die Wahl der Zitterpappel zum Baum des Jahres 2026 durch die Dr.-Silvius-Wodarz-Stiftung ist kein Zufall: Als Pionierbaumart gilt sie als besonders anpassungsfähig und robust gegenüber den Herausforderungen des fortschreitenden Klimawandels.
Unsere Quelle(n): Stadt Bernau.
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