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Mehr Grün statt Asphalt: Bernau entsiegelt den Platz am Wolf-Kahlen-Museum

Stadtinformation

Bernau – Barnim: Die Stadt Bernau setzt ein weiteres Zeichen für den Klimaschutz in der Innenstadt. Nach den Projekten am Steintor und am Bahnhofsvorplatz wurde nun eine weitere versiegelte Fläche aufgebrochen: In den vergangenen Wochen hat sich der triste Steinplatz am Wolf-Kahlen-Museum in der Grünstraße in eine baldige Grünfläche verwandelt.

Hitze reduzieren, Lebensqualität steigern

Wo vorher gerade einmal eine kleine Baumscheibe Platz fand, erstreckt sich nunmehr eine über 55 Quadratmeter große Pflanzfläche. Laut Bernaus Klimabeauftragter Andrea Liebner ist diese Maßnahme ein wichtiger Baustein der lokalen Klimaanpassungsstrategie. Gerade dieser Bereich der Innenstadt sei bisher stark von Sommerhitze betroffen gewesen, weshalb hier dringender Handlungsbedarf bestand.
Die Umgestaltung bringt handfeste Vorteile für das Stadtklima. Wie das Infrastrukturamt erklärt, sorgt die neue Grünfläche dafür, dass Regenwasser künftig direkt versickern und verdunsten kann. Das kühlt die Umgebungsluft im Sommer spürbar ab und wertet den Platz gleichzeitig optisch auf. Insgesamt hat die Verwaltung rund ein Jahr an der Planung gearbeitet und dabei auch das benachbarte Museum bewusst einbezogen.

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Ein Herz für heimische Pflanzen und Insekten

Bei der Auswahl der Pflanzen setzt das Sachgebiet Grünunterhaltung voll auf Regionalität und Naturnähe. Sonja von Weingraber vom Infrastrukturamt berichtet, dass bereits heimische Arten wie Wiesensalbei, gewöhnliche Schafgarbe und Wiesenflockenblume gepflanzt wurden. In den kommenden Wochen werden diese nach und nach zu sehen sein. Doch das ist noch nicht alles: Um auch Kleinstlebewesen und Insekten einen neuen Lebensraum zu bieten, wird die Fläche bald noch durch ein Bienensandarium, Totholz und Steine ergänzt.

Das Projekt ist Teil der Initiative „StadtGrün naturnah“, bei der Bernau seit 2023 das Label in Silber für ökologisches Grünflächenmanagement trägt. Gefördert wird die Entsiegelung am Wolf-Kahlen-Museum durch das KfW-Programm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“.

Mehr Grün statt Asphalt: Bernau entsiegelt den Platz am Wolf-Kahlen-Museum

 

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