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Bernau: Verkehrsbehörde lehnt Tempo 30 in der Sachtelebenstraße ab

Verkehrssicherheit

Bernau – Barnim: Die zuständige Verkehrsbehörde hat den mehrheitlich von den Stadtverordneten unterstützten Antrag der Fraktion BVB / FREIE WÄHLER abgelehnt, in der Bernauer Sachtelebenstraße eine Tempo-30-Regelung einzuführen.

Dies geht aus einer Mitteilung von BVB/FREIE WÄHLER hervor. Der Antrag sah eine Geschwindigkeitsbegrenzung im gesamten Straßenverlauf für die Zeit zwischen 7:00 und 17:00 Uhr vor, um die Verkehrssicherheit insbesondere für Schulkinder und Fußgänger zu erhöhen sowie das Unfallrisiko zu senken.

Die Behörde begründet ihre Entscheidung nach Angaben von BVB / FW damit, dass die Sachtelebenstraße nicht die Kriterien eines hochfrequentierten Schulwegs erfülle und eine Temporeduzierung rechtlich auf das unmittelbare Schulumfeld beschränkt sei. Zudem fehle es an einer rechtlich relevanten Bündelungswirkung des Schülerverkehrs, da unter anderem die dortige Bushaltestelle nicht ausschließlich von Schülern genutzt werde und ein Fußgängerüberweg fehle.

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Diese Argumentation stößt bei den Antragstellern auf deutliche Kritik. Der Fraktionsvorsitzende Jan Bernatzki betont, dass eine Beschränkung der Verkehrsberuhigung auf das direkte Schulumfeld den realen Schulwegen und dem Schutzbedürfnis der schwächsten Verkehrsteilnehmer nicht gerecht werde.

Die Stadtverordnete Nadine Schnittke verweist zudem auf die bestehenden baulichen Mängel vor Ort. Da der Gehweg nur einseitig vorhanden sei, seien vornehmlich Schüler aus dem Bereich Rutenfeld täglich zu unübersichtlichen Straßenquerungen gezwungen. Auch die Bushaltestelle an der Gorkistraße erzeuge entgegen der behördlichen Einschätzung regelmäßigen Querungsverkehr.

Kritisiert wird zudem, dass die zukünftige Entwicklung des Verkehrsaufkommens unberücksichtigt bleibe. Durch den aktuellen Bau eines größeren Schulcampus am Ende der Sachtelebenstraße sowie die geplante Erweiterung der benachbarten evangelischen Grundschule wird das Aufkommen von Schülerinnen und Schülern absehbar steigen.

Da für den angekündigten Umbau der Straße noch kein konkreter Zeitplan vorliegt, fordert BVB / FREIE WÄHLER eine umgehende Neubewertung der Situation sowie die zeitnahe Einführung von Tempo 30 als kurzfristige Schutzmaßnahme.

Unsere Quelle(n): Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen / Freie Wähler

 

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